Tipp

Literatur

Es lebe die Novelle!

  Hartmut Lange gehört zu den ganz großen Novellisten unserer Tage. Für alle, die ihn noch nicht kennen wird es höchste Zeit, sein Werk zu entdecken. Von Barbara Hoppe. Es war wohl sein Leben, das Hartmut Lange dieses Gefühl für Stimmungen und Zwischenwelten mitgab. Als Sohn eines Metzgers und einer Verkäuferin in Berlin-Spandau geboren, wurde… Weiterlesen »Es lebe die Novelle!
Literatur

!Tipp: Eiskaltes Debüt: Julia von Lucadou „Die Hochhausspringerin“

  Was für ein Debüt! Julia von Lucadou entwirft grandios eine Gesellschaft, die Angst und Bange macht. Von Barbara Hoppe. Hier wird alles überwacht. Gnadenlos alles. In dieser Stadt, die so steril daher kommt, irgendwann und irgendwo in einer Zukunft, die das ungemütliche Gefühl auslöst, gar nicht mehr so weit entfernt zu sein. Gewöhnt haben… Weiterlesen »!Tipp: Eiskaltes Debüt: Julia von Lucadou „Die Hochhausspringerin“
!Tipp: Iwan Bunin: „Ein Herr aus San Francisco“

!Tipp: Iwan Bunin: „Ein Herr aus San Francisco“

  Wenn es eine russische Seele gibt, dann haben sie diese Erzählungen. Eine Rezension von Barbara Hoppe. „Ich bestehe darauf, dass ihr dieses Buch so bald wie möglich lest. Ich bin zufällig darauf gestoßen – , und es hat mich dermaßen beeindruckt, dass ich sofort an Hatchards geschrieben und zwei Dutzend bestellt habe. Ich habe… Weiterlesen »!Tipp: Iwan Bunin: „Ein Herr aus San Francisco“
„La BETTLEROPERa“. Moritz Eggert mit einer radikalen Neuinterpretation des klassischen Stücks an der Neuköllner Oper

!Tipp: Sprengkraft – Moritz Eggert interpretiert die Bettleroper neu

  Barbara Hoppe war bei der Uraufführung dabei. Es wird gesungen und getanzt, geschrien und gesprungen, gestritten, bedroht, betrogen, geliebt und gevögelt und irgendwie auch nicht. Es ist ja alles nur Spiel. The Beggar’s Opera, Mitte des 18. Jahrhunderts von John Gay  und Johann Christoph Pepusch in London erfunden und von Bertolt Brecht und Kurt… Weiterlesen »!Tipp: Sprengkraft – Moritz Eggert interpretiert die Bettleroper neu
!Tipp: Duo Praxedis – das weltweit einzige Duo für Harfe und Klavier spielt in Meißen und Berlin.

!Tipp: Duo Praxedis – das weltweit einzige Duo für Harfe und Klavier spielt in Meißen und Berlin

  Praxedis Hug und Praxedis Geneviève Hug sind Mutter und Tochter und weltweit das einzige Duo für Harfe und Klavier. Ihre Konzerte sind purer Hörgenuss, ihr musikalisches Profil ist einmalig, ihr Einsatz, das Repertoire für diese Instrumentenkombination zur erweitern, beispielhaft innovativ. Im Herbst spielen sie erneut eine ihrer Auftragsarbeiten zeitgenössischer Musik. Und sie kommen auch… Weiterlesen »!Tipp: Duo Praxedis – das weltweit einzige Duo für Harfe und Klavier spielt in Meißen und Berlin
!Tipp: Es gibt sie noch, die klassischen Kriminalromane

!Tipp: Es gibt sie noch, die klassischen Kriminalromane

  „Ein Mord zu Weihnachten“ von Francis Duncan ist das schönste Krimi-Geschenk, das man sich machen kann. Von Barbara Hoppe Calnford, einen Tag vor Weihnachten. Das englische Örtchen liegt reizend, ein wenig abseits der Touristenströme und der zivilisatorischen Bequemlichkeiten, sodass an diesem Abend, als der Schneefall einsetzt, in den Häusern die Petroleumlampen angehen. Es ist… Weiterlesen »!Tipp: Es gibt sie noch, die klassischen Kriminalromane
!Tipp: „Christoph Probst. Briefe“. Gelesen von Sebastian Bezzel

!Tipp: „Christoph Probst. Briefe“. Gelesen von Sebastian Bezzel

„Hitler und sein Regime müssen fallen, damit Deutschland weiterlebt.“ Christoph Probst starb als Mitglied der Weißen Rose im Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Seine Briefe werden von Sebastian Bezzel gelesen. Barbara Hoppe hat zugehört. Er war weit weg, als man seinen handgeschriebener Flugblattentwurf fand. Christoph Probst war in Innsbruck und völlig ahnungslos, als in München Hans… Weiterlesen »!Tipp: „Christoph Probst. Briefe“. Gelesen von Sebastian Bezzel
!Tipp: Jean Muller. Der Pianist spielt Bachs „Goldberg Variationen“ im Piano Salon Christophori, Berlin

!Tipp: Jean Muller. Der Pianist spielt Bachs „Goldberg Variationen“ im Piano Salon Christophori, Berlin

  Jean Muller ist ein Ereignis. Wer den Pianisten einmal live erlebt hat, vergisst ihn nicht. Vergisst nicht sein beeindruckendes Spiel, mal leise und zart, mal wuchtig und kraftvoll. Vor drei Jahren interpretierte er die 12 Transzendentalen Etüden von Franz Liszt, die lange als unspielbar galten, bis Liszt sie noch einmal überarbeitete. Jean Muller legte… Weiterlesen »!Tipp: Jean Muller. Der Pianist spielt Bachs „Goldberg Variationen“ im Piano Salon Christophori, Berlin
!Tipp: Ingrid Noll „Halali“

!Tipp: Ingrid Noll „Halali“

  Rezension von Barbara Hoppe Bonn, 1955. Die beschauliche Stadt am Rhein ist gerade Hauptstadt der jungen Bundesrepublik geworden. Hier wohnen Karin und Holda, jung und frisch gebackene Sekretärinnen im Innenministerium. Neugierig erforschen sie das eigenständige Singleleben, immer mit einem interessierten Blick auf die Männerwelt. Und wer Ingrid Noll kennt weiß, dass es ihre vermeintlich… Weiterlesen »!Tipp: Ingrid Noll „Halali“
„Danses Fantaisies“: Mit Tanzstücken spielt sich die georgisch-deutsche Pianistin Catherine Gordeladze ins Herz der Zuhörer

„Dance Fantasies“: Mit Tanzstücken spielt sich die georgisch-deutsche Pianistin Catherine Gordeladze ins Herz der Zuhörer

Als ihr ein Journalist vor ein paar Jahren sagte, ihre Art und Weise, Klavier zu spielen, eigne sich besonders für  „energetische und agile Klaviertänze“ war eine Idee geboren. Die georgisch-deutsche Pianistin Catherine Gordeladze setzte sich hin, bearbeitete Tanzstücke, suchte Originalkompositionen und spielte ein wunderbar abwechslungsreiches Album ein, das Stücke von Rameau über Czerny bis Bizet,… Weiterlesen »„Dance Fantasies“: Mit Tanzstücken spielt sich die georgisch-deutsche Pianistin Catherine Gordeladze ins Herz der Zuhörer
!Tipp: „So geht Kunst“ von Grayson Perry. Die heutige Kunstwelt verstehen und vielleicht lieben lernen

!Tipp: „So geht Kunst“ von Grayson Perry. Die heutige Kunstwelt verstehen und vielleicht lieben lernen

  Eine Rezension von Barbara Hoppe Als ich im letzten Jahr auf einer Vernissage war, passierte mir etwas sehr Unübliches: Ich kannte den Künstler, mag seine Bilder sehr und umso mehr freute ich mich, dass ein Professor für Kunstgeschichte die Laudatio hielt. Zunehmend irritiert wurde ich, als ich merkte, dass ich keine Ahnung hatte, worüber… Weiterlesen »!Tipp: „So geht Kunst“ von Grayson Perry. Die heutige Kunstwelt verstehen und vielleicht lieben lernen
!Tipp: Lucas Grimm: „Nach dem Schmerz“

!Tipp: Lucas Grimm: „Nach dem Schmerz“

  Rezension von Barbara Hoppe Die DDR gibt es nicht mehr, aber ihre Schatten sind lang.  Man nehme eine traumatisierte, erfolgreiche Cellistin, einen abgewrackten Journalisten, eine skrupellose Zeitungsherausgeberin, ein paar ehemalige KGB-Mitarbeiter und Stasi-Spitzel, einen korrupten Verfassungsschutz, Berlin und Zürich sowie einen begnadeten Drehbuchautor und fertig ist ein erstklassiger Thriller. So einfach ist es natürlich… Weiterlesen »!Tipp: Lucas Grimm: „Nach dem Schmerz“
Haurki Murakami "Birthday Girl"

!Tipp: Hätte ich einen Wunsch frei…

  … ich vertraute ihn Haruki Murakami an. “Birthday Girl” ist ein kleines Kunstwerk. Von Barbara Hoppe Eine junge Frau hat Geburtstag. Sie wird zwanzig. Doch statt an diesem Tag zu feiern, muss sie arbeiten. Sie ist Kellnerin in einem Hotelrestaurant. Und um punkt zwanzig Uhr schiebt sie den Wagen mit Hühnchen und Gemüse vor das… Weiterlesen »!Tipp: Hätte ich einen Wunsch frei…