Feuilletonscoutempfehlung

Literatur

Es lebe die Novelle!

  Hartmut Lange gehört zu den ganz großen Novellisten unserer Tage. Für alle, die ihn noch nicht kennen wird es höchste Zeit, sein Werk zu entdecken. Von Barbara Hoppe. Es war wohl sein Leben, das Hartmut Lange dieses Gefühl für Stimmungen und Zwischenwelten mitgab. Als Sohn eines Metzgers und einer Verkäuferin in Berlin-Spandau geboren, wurde… Weiterlesen »Es lebe die Novelle!
Literatur

!Tipp: Intrigen und ausrangierte Spione. Mick Herron zeigt in „Slow Horses“ die böse Seite des Agentenlebens

  Rezension von Barbara Hoppe. Alkohol, Drogen, vermasselte Einsätze oder einfach nur der Sündenbock. Wer im Slough House des MI5 landet, ist ein Slow Horse. Ein ausgedienter Gaul, den der Geheimdienst auf elegante Weise nicht loswerden kann, aber loswerden möchte. Chef dieser Außenstelle ist Jackson Lamb. Wir sind einem solchen Typen schon einmal bei Reginald… Weiterlesen »!Tipp: Intrigen und ausrangierte Spione. Mick Herron zeigt in „Slow Horses“ die böse Seite des Agentenlebens
Literatur

!Tipp: Eiskaltes Debüt: Julia von Lucadou „Die Hochhausspringerin“

  Was für ein Debüt! Julia von Lucadou entwirft grandios eine Gesellschaft, die Angst und Bange macht. Von Barbara Hoppe. Hier wird alles überwacht. Gnadenlos alles. In dieser Stadt, die so steril daher kommt, irgendwann und irgendwo in einer Zukunft, die das ungemütliche Gefühl auslöst, gar nicht mehr so weit entfernt zu sein. Gewöhnt haben… Weiterlesen »!Tipp: Eiskaltes Debüt: Julia von Lucadou „Die Hochhausspringerin“
!Tipp: Iwan Bunin: „Ein Herr aus San Francisco“

!Tipp: Iwan Bunin: „Ein Herr aus San Francisco“

  Wenn es eine russische Seele gibt, dann haben sie diese Erzählungen. Eine Rezension von Barbara Hoppe. „Ich bestehe darauf, dass ihr dieses Buch so bald wie möglich lest. Ich bin zufällig darauf gestoßen – , und es hat mich dermaßen beeindruckt, dass ich sofort an Hatchards geschrieben und zwei Dutzend bestellt habe. Ich habe… Weiterlesen »!Tipp: Iwan Bunin: „Ein Herr aus San Francisco“
!Tipp: Es gibt sie noch, die klassischen Kriminalromane

!Tipp: Es gibt sie noch, die klassischen Kriminalromane

  „Ein Mord zu Weihnachten“ von Francis Duncan ist das schönste Krimi-Geschenk, das man sich machen kann. Von Barbara Hoppe Calnford, einen Tag vor Weihnachten. Das englische Örtchen liegt reizend, ein wenig abseits der Touristenströme und der zivilisatorischen Bequemlichkeiten, sodass an diesem Abend, als der Schneefall einsetzt, in den Häusern die Petroleumlampen angehen. Es ist… Weiterlesen »!Tipp: Es gibt sie noch, die klassischen Kriminalromane
!Tipp: „Christoph Probst. Briefe“. Gelesen von Sebastian Bezzel

!Tipp: „Christoph Probst. Briefe“. Gelesen von Sebastian Bezzel

„Hitler und sein Regime müssen fallen, damit Deutschland weiterlebt.“ Christoph Probst starb als Mitglied der Weißen Rose im Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Seine Briefe werden von Sebastian Bezzel gelesen. Barbara Hoppe hat zugehört. Er war weit weg, als man seinen handgeschriebener Flugblattentwurf fand. Christoph Probst war in Innsbruck und völlig ahnungslos, als in München Hans… Weiterlesen »!Tipp: „Christoph Probst. Briefe“. Gelesen von Sebastian Bezzel
!Tipp: Norman Ohler: „Die Gleichung des Lebens“

!Tipp: Norman Ohler: „Die Gleichung des Lebens“

  Rezension von Barbara Hoppe „Wir werden dafür sorgen, dass er aus den Geschichtsbüchern verschwindet“ – und in der Tat konnte Friedrich der Große den großen Mathematiker  Leonhard Euler, der in St. Petersburg Erfolge feierte und nach dem Formeln benannt wurden, zumindest in der Berlin-Brandenburgischen Geschichte auf einen Platz in den hinteren Rängen verweisen. Und… Weiterlesen »!Tipp: Norman Ohler: „Die Gleichung des Lebens“
!Tipp: Ingrid Noll „Halali“

!Tipp: Ingrid Noll „Halali“

  Rezension von Barbara Hoppe Bonn, 1955. Die beschauliche Stadt am Rhein ist gerade Hauptstadt der jungen Bundesrepublik geworden. Hier wohnen Karin und Holda, jung und frisch gebackene Sekretärinnen im Innenministerium. Neugierig erforschen sie das eigenständige Singleleben, immer mit einem interessierten Blick auf die Männerwelt. Und wer Ingrid Noll kennt weiß, dass es ihre vermeintlich… Weiterlesen »!Tipp: Ingrid Noll „Halali“
Feuilletonscout im Radio

Feuilletonscout im Radio – zum Nachhören

  Wer die Sendung „Gäste und Themen“ mit mir im Interview beim Freien Künstlerradio Berlin (reboot.fm) verpasst hat, kann sie nun jederzeit auf dem Feuilletonscout nachhören:  Bitte hier klicken. Aus dem Ankündigungstext bei reboot.fm: Barbara Hoppe betreibt den Blog FEUILLETONSCOUT. Die studierte Literaturwissenschaftlerin und Romanistin kam über Paris und Hamburg nach Berlin. Sie sucht nach… Weiterlesen »Feuilletonscout im Radio – zum Nachhören
„Das Unbekannte, Unentdeckte hat für mich eine große Anziehungskraft“. Ein Moment mit ... der Cellistin Jessica Kuhn

!Tipp: „Das Unbekannte, Unentdeckte hat für mich eine große Anziehungskraft“. Ein Moment mit … der Cellistin Jessica Kuhn

  Mit ihrer Konzertreihe sonorizzonte  gestaltete die Musikerin eigenwillige Programme aus Stücken, die man nur selten hört – und begeistert ihr Publikum. Feuilletonscout: Frau Kuhn, vor fünf Jahren gründeten Sie die Konzertreihe sonorizzonte. Welches Resumé, auch persönlich, ziehen Sie nach diesen Jahren? Jessica Kuhn: Nach diesen fünf Jahren würde ich eindeutig sagen: es hat sich… Weiterlesen »!Tipp: „Das Unbekannte, Unentdeckte hat für mich eine große Anziehungskraft“. Ein Moment mit … der Cellistin Jessica Kuhn
!Tipp: „So geht Kunst“ von Grayson Perry. Die heutige Kunstwelt verstehen und vielleicht lieben lernen

!Tipp: „So geht Kunst“ von Grayson Perry. Die heutige Kunstwelt verstehen und vielleicht lieben lernen

  Eine Rezension von Barbara Hoppe Als ich im letzten Jahr auf einer Vernissage war, passierte mir etwas sehr Unübliches: Ich kannte den Künstler, mag seine Bilder sehr und umso mehr freute ich mich, dass ein Professor für Kunstgeschichte die Laudatio hielt. Zunehmend irritiert wurde ich, als ich merkte, dass ich keine Ahnung hatte, worüber… Weiterlesen »!Tipp: „So geht Kunst“ von Grayson Perry. Die heutige Kunstwelt verstehen und vielleicht lieben lernen
!Tipp: Lucas Grimm: „Nach dem Schmerz“

!Tipp: Lucas Grimm: „Nach dem Schmerz“

  Rezension von Barbara Hoppe Die DDR gibt es nicht mehr, aber ihre Schatten sind lang.  Man nehme eine traumatisierte, erfolgreiche Cellistin, einen abgewrackten Journalisten, eine skrupellose Zeitungsherausgeberin, ein paar ehemalige KGB-Mitarbeiter und Stasi-Spitzel, einen korrupten Verfassungsschutz, Berlin und Zürich sowie einen begnadeten Drehbuchautor und fertig ist ein erstklassiger Thriller. So einfach ist es natürlich… Weiterlesen »!Tipp: Lucas Grimm: „Nach dem Schmerz“
Haurki Murakami "Birthday Girl"

!Tipp: Hätte ich einen Wunsch frei…

  … ich vertraute ihn Haruki Murakami an. “Birthday Girl” ist ein kleines Kunstwerk. Von Barbara Hoppe Eine junge Frau hat Geburtstag. Sie wird zwanzig. Doch statt an diesem Tag zu feiern, muss sie arbeiten. Sie ist Kellnerin in einem Hotelrestaurant. Und um punkt zwanzig Uhr schiebt sie den Wagen mit Hühnchen und Gemüse vor das… Weiterlesen »!Tipp: Hätte ich einen Wunsch frei…