Klassik

Feuilletonscout Das Kulturmagazin für Entdecker Musik

Fantastischer junger deutscher Bariton singt Dichterliebe hoch zwei: „Im wunderschönen Monat Mai“ von Robert Schumann und Robert Franz

Von Ingobert Waltenberger. Die 16 Heine Gedichte haben bekanntlich Robert Schumann zu vokalen „Flöten und Geigen“ inspiriert, aber auch in zahlreichen anderen großen Tonsetzern quicklebendige musikalische Imaginationen erweckt. Bis zum Jahr 2009 gab es immerhin zwölf parallele Vertonungen von Schumann & Co.  So ist auf der vorliegenden CD die russische Version von „Aus meinen Tränen… Weiterlesen »Fantastischer junger deutscher Bariton singt Dichterliebe hoch zwei: „Im wunderschönen Monat Mai“ von Robert Schumann und Robert Franz
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Es flüstert, rauscht, schnalzt und haucht: „Alfabet“ von Frank Schwemmer fesselt als poetischer Klangteppich

  Das Vocalconsort Berlin ist bekannt dafür, gern klassische Genregrenzen zu sprengen. Die Uraufführung „Alfabet“ von Frank Schwemmer nach Texten aus dem Langgedicht „Alfabet“ der dänischen Lyrikerin Inger Christensen macht das Ensemble zu einem ausdruckstarken Musikstück, in dem die Luft bisweilen vibriert und einem schwindelig wird. Von Barbara Hoppe. Hoffentlich wurde das Konzert aufgezeichnet. Am… Weiterlesen »Es flüstert, rauscht, schnalzt und haucht: „Alfabet“ von Frank Schwemmer fesselt als poetischer Klangteppich

„Von sanftem Traum umflossen“. Ein Moment mit … Tenor Malte Müller über sein Debütalbum

    Das Interview führte Barbara Hoppe. Feuilletonscout: Herr Müller, Sie haben Ihre erste CD „Von sanftem Traum umflossen“ genannt. Was verbinden Sie persönlich mit einem solchen Titel?Malte Müller: Zunächst ist der Titel “Von sanftem Traum umflossen” ein Zitat aus der Gedichtsammlung “Liebesfrühling” von Friedrich Rückert, das sich auf unserer CD auch in dem Lied… Weiterlesen »„Von sanftem Traum umflossen“. Ein Moment mit … Tenor Malte Müller über sein Debütalbum
„La BETTLEROPERa“. Moritz Eggert mit einer radikalen Neuinterpretation des klassischen Stücks an der Neuköllner Oper

Avantgarde inszeniert Avantgarde

Carlus Padrissa und die Theatergruppe La Fura dels Baus fordern uns mit ihrer vielschichtigen Inszenierung von Ernst Křeneks geschichtsphilosophischer Oper Karl V. heraus. An der Bayerischen Staatsoper beweist das Team aus Barcelona erneut, es ist State of the Art der modernen Musiktheater-Regie. Stephan Reimertz besuchte Generalprobe und Premiere der spektakulären neuen Musiktheaterproduktion in München und… Weiterlesen »Avantgarde inszeniert Avantgarde
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Es darf geschwatzt und geschimpft werden: Klaviertrios von Kongold und Zemlinsky mit dem Stefan Zweig Trio

    Nach dem Beaux Arts Trio 1990 und dem Pacific Trio 2014 ist das Stefan Zweig-Trio die dritte Klaviertrioformation, die sich diese Kombination von Klaviertrios aus der Zeit des Wiener Jugendstils als Programm für eine CD gewählt hat. Das relativ junge Trio (Gründung 2012 in Wien) mit Sibila Konstantinova (Klavier), Kei Shirai (Violine) und… Weiterlesen »Es darf geschwatzt und geschimpft werden: Klaviertrios von Kongold und Zemlinsky mit dem Stefan Zweig Trio

Mozartwoche Salzburg 2019: Missa in c-Moll – zwei Götter unter sich

    Für die c-Moll-Messe von 1783 ist kein kirchlicher Auftraggeber nachweisbar. Warum hat der Komponist sie geschrieben? Das Collegium Vocale Gent und das Orchestre des Champs-Elysées unter Philippe Herreweghe suchen eine Antwort darauf. Von Stephan Reimertz. Salzburg hat zwei große evangelische Kirchen. Die eine steht rechts der Salzach und heißt Christuskirche. Die andere steht am… Weiterlesen »Mozartwoche Salzburg 2019: Missa in c-Moll – zwei Götter unter sich

Mozartwoche Salzburg 2019: Der Diamant funkelt von allen Seiten

Die Klavierquartette g-Moll und Es-Dur sowie das »Kegelstatt-Trio« funkeln wie ein einziger Diamant, von verschiedenen Seiten gesehen. Das gilt auch für Daniel Barenboim und seinen Sohn Michael. Die Matinee Trios und Quartette I im Mozarteum überraschte und entzückte. Von Stephan Reimertz. Das Kegelstatt-Trio (KV 498), in Wien im August 1786 komponiert, erstaunt durch die ungewöhnliche… Weiterlesen »Mozartwoche Salzburg 2019: Der Diamant funkelt von allen Seiten

Mozartwoche Salzburg 2019: Klavier mit Orchester sucht Sängerin

    Zwei Ausnahmemusiker, die unterschiedlicher nicht sein können, treffen aufeinander: Der intellektuelle Pianist Sir András Schiff und die charismatische Primadonna Cecilia Bartoli. Im Zentrum des ungewöhnlichen Konzerts steht ein Werk, das viel Staunen hervorruft. Am Geburtstag Mozarts gibt’s auch eine Überraschung für die Cappella Andrea Barca. Von Stephan Reimertz.     Mozarteumsmatinéen bei András… Weiterlesen »Mozartwoche Salzburg 2019: Klavier mit Orchester sucht Sängerin
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Gespenstisch schön: Musik für Harfe solo oder Harfe und Streichquartett, von Emmanuel Ceysson

Rezension von Ingobert Waltenberger. Musik und sie inspirierende Schauergeschichten, das richtige Album für laue Sommernächte oder eher prickelnde Sommermorgen nach durchfeierter Nacht? Das Motto des Albums „Aus Dunkelheit zum Licht“ wird ja nicht unbedingt mit perlendem Harfenklang assoziiert. Aber ein wenig gespenstisch darf die musikalische Reise von Henriette Renié, André Caplet über Gustavo Leone bis… Weiterlesen »Gespenstisch schön: Musik für Harfe solo oder Harfe und Streichquartett, von Emmanuel Ceysson
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Rafael Kubelik: Sämtliche Aufnahmen

Mustergültige Edition des akustischen Studio-Nachlasses eines der größten Künstler des 20. Jahrhunderts. Von Ingobert Waltenberger. „Ein Vogel singt nicht im Käfig“ Alles atmet frei in Kubeliks Interpretationen, ist elastisch, auf inneren Ausgleich bedacht. Wie die ganz Großen seiner Zunft vermag Kubelik höchste Präzision mit eigenen sofort wieder erkennbaren Duftmarken, einer persönlich höchst unverwechselbaren Aura zu… Weiterlesen »Rafael Kubelik: Sämtliche Aufnahmen
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Alles andere als depressiv: Les Cris de Paris „Melancholia“

Von Ingobert Waltenberger. „Wer ist nicht verrückt? Wer kennt sie nicht, die Melancholie? Wer ist von ihr nicht auf die eine oder andere Wiese berührt?“ Robert Burton, Die Anatomie der Melancholie 1621 Das neue Album des formidablen französischen a cappella-Ensembles „Les Cris de Paris“ ist italienischen und englischen Meisterwerken der polyphonen Avantgarde rund um 1600… Weiterlesen »Alles andere als depressiv: Les Cris de Paris „Melancholia“

„Wir wollen junge Talente aus den Übezellen herausholen“: Gespräch mit Alexander Gilman, dem Leiter der LGT Young Soloists

  Musiker werden hat etwas mit Leidenschaft, Fleiß, aber vor allem auch Erfahrung zu tun. In dieser Hinsicht ist das Jugendorchester der LGT Young Soloist eine der wenigen, vielgefragten Institutionen mit einem betont ganzheitlichen Konzept. Im Jahr 2013 wurde das Orchester von Alexander Gilman und Marina Seltenreich gegründet. Stefan Pieper traf Alexander Gilman zum Gespräch… Weiterlesen »„Wir wollen junge Talente aus den Übezellen herausholen“: Gespräch mit Alexander Gilman, dem Leiter der LGT Young Soloists
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Lebenslust und Seelenschmerz: “War & Peace – 1618:1918”

Rezension von Ingobert Waltenberger. „Wei ick zuhause viel jehungert habe, gab schließlich ick der heiljen Kunst mir hin – tach, tach, tach stolz nenn ick mir ,Das Mädchen aus dem Jrabe‘, jenannt ,Fakira‘ Hungerkünsterlin.“ Die Hungerkünstlerin/Friedrich Holländer Nicht nur Battaglien, also musikalische Schlachtengemälde, oder klangvolle Beschwörungen der Wonnen von Frieden werden auf diesem Doppelalbum gefeiert.… Weiterlesen »Lebenslust und Seelenschmerz: “War & Peace – 1618:1918”