Verena Güntner Power

Kraftvoll: Verena Güntner „Power“

Rezension von Barbara Hoppe. Man kann sich auf Kerze verlassen. Jeder weiß das in ihrem kleinen Dorf mit den knapp 200 Einwohnern. Deswegen begehrt keiner gegen sie auf. Deswegen ist sie „Ein Licht in dieser rabenschwarzen Welt.“ Denn Kerze ist auch selbstbewusst. Es geht nach ihrem Willen, den sie durchzusetzen weiß. Trotzdem vertrauen ihr die… Weiterlesen »Kraftvoll: Verena Güntner „Power“

Film Kulturmagazin Feuilletonscout

Neu im Kino: der Mafiafilm „La Gomera”

Inhalt Cristi ist ein korrupter Polizist, der in Bukarest für den Geschäftsmann Zsolt arbeitet. Der sitzt allerdings gerade im Gefängnis, was für den Mafiaboss Paco nicht gut ist. Denn nur Zsolt weiß, wo die fehlenden 30 Millionen Euro Schwarzgeld abgeblieben sind, die er für Paco gewaschen hat. Um es herauszufinden, setzt Paco Gilda, seine Freundin,… Weiterlesen »Neu im Kino: der Mafiafilm „La Gomera”

Menschen im Museum. Kolumne von Susanne Falk

Menschen im Museum: “Scherz beiseite”

Kolumne von Susanne Falk.

Es beunruhigt mich sehr. Der Welt geht langsam, aber sicher der Humor abhanden. Klimakatastrophe? Grauenvoll. Corona-Virus? Entsetzlich. Trump? HändeüberdemKopfzusammenschlagstöhnseufzdoppelterWhiskey. Alles zu viel, zu groß, zu wenig kontrollierbar. Aber wenn wir aufhören, uns über Dinge lustig zu machen, dann haben wir versagt.

„Sing, sing, ye Muses“

Das Ensemble Correspondances mit Mezzosopranistin Lucile Richardot lässt in barocker Musik schwelgen. Rezension von Barbara Hoppe.

Kaum erklingen die ersten Töne und kaum setzt Lucile Richardot mit „Care-charming sleep“ an, verschwimmen die geschwungenen Zuschauertribünen der Berlin Philharmonie. Das zeitlos moderne Ambiente verschwindet hinter den barocken Tönen und unvermittelt fühlt man sich um rund 400 Jahre zurückversetzt…

Daniel Libeskind

Nicht kleckern, sondern klotzen. Daniel Libeskind zeigt es in „Edge of Order“

Rezension von Barbara Hoppe.

Keine Frage: Daniel Libeskind ist ein Entertainer. An dem Abend, als der Stararchitekt in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin sein neues Buch „Edge of Order“ vorstellte, war der Raum bis auf den letzten Platz gefüllt. Und ob man sich nun für Architektur interessiert oder nicht, auf jeden Fall wurde man bestens unterhalten.
Mit Witz und Ironie, mit Wissen und vor allem mit viel Leidenschaft sprach hier ein Mann über sein Lebenswerk.