Fran Ross OREO

Pieke Biermann und die Chuzpe von Fran Ross

Wer hat hier wen gefunden? Die Übersetzerin das Buch? Oder doch eher der Roman die Übersetzerin? Dieses wahnwitzige, sprachgewaltige, alle Tabus brechende Meisterwerk einer schwarzen jüdischen Autorin namens Fran Ross, die nur diesen einen Roman schrieb, gehört einfach zu der lebhaften, unkonventionellen Deutschen wie die… Weiterlesen »Pieke Biermann und die Chuzpe von Fran Ross

Johann Sebastian Bach

Eine Offenbarung: Boris Bloch spielt Johann Sebastian Bach „Piano Works Vol. 8“

Rezension von Ingobert Waltenberger.In der Flut der Bach-Aufnahmen ist es gar nicht so leicht, Pianisten mit Wiedererkennungswert zu finden. Denen nicht die akademische Frage nach einem möglichst  „ursprünglichen“ Klang (Cembalo, Orgel, Hammerklavier) alle Aufmerksamkeit gilt, sondern die das Bach‘sche Universum wie einen Regenbogen an Stilen… Weiterlesen »Eine Offenbarung: Boris Bloch spielt Johann Sebastian Bach „Piano Works Vol. 8“

Stippvisite London: Ein neuer Stern am Klavierhimmel?

Die Preisträgerin des Wettbewerbs der Cambridge University Musical Society, Churen Li, spielte am Wochenende Rachmaninows c-moll-Konzert in der West Road Concert Hall in Cambridge. Kapellmeister Jac van Steen trieb das junge Cambridge University Orchestra zu plastischer Musikgestaltung an. Problematischer Mitspieler jedoch war der Saal selbst.

Von Stephan Reimertz.

Menschen im Museum. Kolumne von Susanne Falk

Menschen im Museum: “Scherz beiseite”

Kolumne von Susanne Falk.

Es beunruhigt mich sehr. Der Welt geht langsam, aber sicher der Humor abhanden. Klimakatastrophe? Grauenvoll. Corona-Virus? Entsetzlich. Trump? HändeüberdemKopfzusammenschlagstöhnseufzdoppelterWhiskey. Alles zu viel, zu groß, zu wenig kontrollierbar. Aber wenn wir aufhören, uns über Dinge lustig zu machen, dann haben wir versagt.

„Sing, sing, ye Muses“

Das Ensemble Correspondances mit Mezzosopranistin Lucile Richardot lässt in barocker Musik schwelgen. Rezension von Barbara Hoppe.

Kaum erklingen die ersten Töne und kaum setzt Lucile Richardot mit „Care-charming sleep“ an, verschwimmen die geschwungenen Zuschauertribünen der Berlin Philharmonie. Das zeitlos moderne Ambiente verschwindet hinter den barocken Tönen und unvermittelt fühlt man sich um rund 400 Jahre zurückversetzt…