Ein Ort im Zeichen der Kunst: Worpswede

Von Barbara Hoppe.

Heute hat Worpswede knapp 10.000 Einwohner. Es gibt eine hübsche kleine Fußgängerzone und das Haus, in dem Paula Modersohn-Becker einst lebte und starb liegt an der Hauptstraße, eine wenig malerische Bushaltestelle direkt davor. Was ein wenig ungemütlich klingt, ist aber dennoch ein hübscher Ort, in dem alles im Zeichen der Künstlerkolonie steht.

Statt Kino: Meditation über Erinnerung und Verlust – Requiem um das Ende der ersten Menschheit mit Hoffnung auf die 17 anderen Menschheiten

Von Ingobert Waltenberger.

Großflächige, an der Neuen Einfachheit orientierte Filmmusik, die sich an grobkörnig schwarz-weiß in Szene gesetzten bewegten Bildern der brutalistischen „Spomeniks“ (slowenische, serbische und kroatische Bezeichnung für Monument) reibt.

Und immer wieder Tirol: Joe Fischler „Die Toten vom Lärchensee“

Rezension von Barbara Hoppe.

Da ist er wieder. Arno Bussi. Der Tiroler Polizist, der in Wien immer noch auf die große Karriere beim Bundeskriminalamt wartet, nachdem er eine Strafversetzung ins hinterste Tirol grandios dafür genutzt hat, einen Mordfall zu lösen und mit viel Ruhm und Ehre in die Hauptstadt zurückgekehrt ist. Nur, um wieder in der Abteilung Kriminalstatistik hinter dem Schreibtisch zu landen. Hat Staatsanwalt Qualtinger, der…

Menschen im Museum. Kolumne von Susanne Falk

Menschen im Museum: “Unbequeme Wahrheiten”

Kolumne von Susanne Falk.

Spiralförmige Eierbecher. Viren. Jeans im Mamilook. Es gibt so einiges, was die Welt nicht braucht. Durch ersteres fallen die Eierschalen immer durch und sauen den ganzen Tisch an. Ich bin mir nicht sicher, ob es irgendein Virus gibt, das für irgendetwas gut ist. Und Mamijeans…

Neue Gedichte von Martina Weber

Aus dem neuen Gedichtband von Martina Weber, „Häuser, komplett aus Licht“, erschienen 2019 im Poetenladen, bringen wir hier ein Beispiel, zudem ein Link zu einer Lesung der Dichterin.

Das Rot der Revolution

Von Ronald Klein.

In der Helmstedter Straße im Berlin Stadtteil Wilmersorf befindet sich das weltweit einzige Lippenstiftmuseum, das der Starvisagist René Koch mehr als zehn Jahren aus der Taufe hob. Zuvor hatte er seine private Sammlung in der Galerie Lafayette in der Friedrichstraße ausgestellt. Die Resonanz war überwältigend.

Er hat die richtigen Botanicals: Carsten Sebastian Henn „Der Gin des Lebens“

Von Barbara Hoppe.

Für Bene läuft es gerade gar nicht gut. Seine Freundin gibt ihm just in dem Moment den Laufpass, als er ihr einen Heiratsantrag macht, sein Oldtimer versinkt im Rhein und die Kfz-Werkstatt, die Bene von seinem Vater geerbt hat, schreibt rote Zahlen. Zeit, findet Bene, die letzte Flasche des selbstgebrannten Gins zu leeren, den Alexander Lerchenfeld seinem Sohn vor über zwanzig Jahren hinterließ. Doch statt sich ins Koma zu trinken, fällt Bene aus allen Wolken. Dieser Gin ist das Beste, was er je in den Händen gehalten hat.

Das Hôpital de la Salpêtrière und seine dunkle Geschichte: „Die Tanzenden“ von Victoria Mas

Es war an einem kalten Februartag, als Victoria Mas vor einem der berühmtesten Krankenhäuser von Paris – dem Hôpital de la Salpêtrière – auf einen Freund wartete. Sie schaute auf alte Backsteingebäude, denen man Neubauten hinzugefügt hatte. Der Zentraleingang war so lang wie ein Boulevard, am hinteren Ende begrenzte ein alter Flügel des Krankenhauses einen großen Park. Hier starb Prinzessin Diana nach ihrem Unfall. Viele Jahre vor zuvor war das Haus ein noch viel größerer Ort des Schreckens …