Buchneuerscheinung

Krimi: Mord im Paradies

Mit „Falken jagen“ ist D.B. Blettenbergs Farang zurück. Rezension von Barbara Hoppe. Er ist wieder da: Surasak Meier, Privatermittler mit thailändischer Mutter und deutschem Vater, der in einem kleinen Teakholz-Haus im Süden Thailands lebt und früher für den General schmutzige Aufträge erledigt hat. Er, den alle Farang – den weißen Menschen aus der westlichen Welt… Weiterlesen »Krimi: Mord im Paradies

Ein Wandteppich aus dem 18. Jahrhundert und ein wagemutiger Ritter: „Nála. Ein Rittermärchen“

  Rezension von Barbara Hoppe. Ritter Wagemut ist ein furchtloser Kämpfer. Mit Schwert und seinem Pferd zieht er von Krieg zu Krieg, besiegt Trolle und Drachen. Doch eines Tages ist es vorbei mit den Kämpfen. Ritter Wagemut und sein Schwert bleiben allein zurück, müssen die Tage gemeinsam einsam verbringen. Bis er auf das Mädchen Nála… Weiterlesen »Ein Wandteppich aus dem 18. Jahrhundert und ein wagemutiger Ritter: „Nála. Ein Rittermärchen“
Literatur

Leichtfüßig und elegant: „Allmen und die Erotik“ von Martin Suter

  Eine Rezension von Barbara Hoppe. Da ist er wieder: Johann Friedrich von Allmen. Verarmter Lebegern, vollendeter Gentleman, genussfreudiger Gourmet und in jeder Situation stilsicher in Habitus wie Kleidung. Es ist das fünfte Bändchen, mit dem uns Martin Suter wieder einmal in die extravagante Welt des hoffnungslos arbeitsunfähigen Allmen entführt, der ohne seinen Carlos und… Weiterlesen »Leichtfüßig und elegant: „Allmen und die Erotik“ von Martin Suter
Literatur

Dana Ranga huldigt dem Kosmonauten Georgij Michailowitsch Grechko

Von Stephan Reimertz. Die rumänisch-deutsche Dichterin und Filmregisseurin Dana Ranga ist eine der faszinierendsten Gestalten der europäischen Kulturszene. Sie veröffentlichte Gedichtbände auf englisch, deutsch und rumänisch und brachte sieben tollkühne Filme heraus, die an der Schwelle von Dokumentation und Fiktion stehen, u. a. über den Kosmonauten Walerij Wladimirowitsch Poljakow. In ihrem neuen Gedicht huldigt sie… Weiterlesen »Dana Ranga huldigt dem Kosmonauten Georgij Michailowitsch Grechko
Literatur

Frau Huber ermittelt: Ihr erster Fall. „Walter muss weg“ von Thomas Raab

  Rezension von Barbara Hoppe. „»Das Schönste im Leben ist die Freiheit, denn dann sagen wir: Hurra« fand da irgendeine Göre genau die richtigen Töne, dazu die sanfte Stimme Roy Blacks. Passender hätte dieser Tag wohl kaum beginnen können. Schwarz eben, wie auch die alte Huber selbst. Ihre Strümpfe, die Schuhe, das Kleid. Ein herrlich… Weiterlesen »Frau Huber ermittelt: Ihr erster Fall. „Walter muss weg“ von Thomas Raab
Literatur

Fake News in „Fake Metal Jacket“ von Sven Recker

Wer hat nicht schon angesichts der vielen Fernsehbilder über zerbombte Städte, darüber nachgedacht, ob diese Aufnahmen wirklich alle echt sind, wo sie doch oft so austauschbar wirken. Sven Recker spielt in seinem zweiten Roman „Fake Metal Jacket“ mit dem Protagonisten Peter Larsen, diese Gedanken bis zum Ende durch. Von Birgit Koß. Peter Larsen ist Kriegsreporter… Weiterlesen »Fake News in „Fake Metal Jacket“ von Sven Recker
Literatur

Schultz und Fritz und der Krieg: Burghart Klaußner „Vor dem Anfang“

  Mit seinem Debütroman katapultiert uns der Schauspieler in die letzten Kriegstage. Von Barbara Hoppe. Die letzten Kriegstage in Berlin. Alles ist in Auflösung. Nirgendwo herrscht noch Ordnung, in aller Eile werden Papiere vernichtet, verlassen Verantwortliche des Nazi-Regimes ihren Arbeitsplatz. In diesem Durcheinander erhalten Schultz und Fritz, die bis dato an einem friedlichen Posten in… Weiterlesen »Schultz und Fritz und der Krieg: Burghart Klaußner „Vor dem Anfang“
Literatur

Es lebe die Novelle!

  Hartmut Lange gehört zu den ganz großen Novellisten unserer Tage. Für alle, die ihn noch nicht kennen wird es höchste Zeit, sein Werk zu entdecken. Von Barbara Hoppe. Es war wohl sein Leben, das Hartmut Lange dieses Gefühl für Stimmungen und Zwischenwelten mitgab. Als Sohn eines Metzgers und einer Verkäuferin in Berlin-Spandau geboren, wurde… Weiterlesen »Es lebe die Novelle!
Literatur

!Tipp: Intrigen und ausrangierte Spione. Mick Herron zeigt in „Slow Horses“ die böse Seite des Agentenlebens

  Rezension von Barbara Hoppe. Alkohol, Drogen, vermasselte Einsätze oder einfach nur der Sündenbock. Wer im Slough House des MI5 landet, ist ein Slow Horse. Ein ausgedienter Gaul, den der Geheimdienst auf elegante Weise nicht loswerden kann, aber loswerden möchte. Chef dieser Außenstelle ist Jackson Lamb. Wir sind einem solchen Typen schon einmal bei Reginald… Weiterlesen »!Tipp: Intrigen und ausrangierte Spione. Mick Herron zeigt in „Slow Horses“ die böse Seite des Agentenlebens
Literatur

Gibt es das falsche Leben im richtigen?

  Alexa Hennig von Lange entwirft in „Kampfsterne“ ein Kaleidoskop der Achtziger Jahre, bei dem einem das Grinsen erfriert. Eine Rezension von Barbara Hoppe. War es wirklich so schlimm, damals, in den achtziger Jahren? Haben unsere Mütter – also die, deren Kinder damals zwischen acht und 16 Jahre alt waren – wirklich Blüschen und H-O-S-E-N-R-O-C-K… Weiterlesen »Gibt es das falsche Leben im richtigen?
Literatur

!Tipp: Eiskaltes Debüt: Julia von Lucadou „Die Hochhausspringerin“

  Was für ein Debüt! Julia von Lucadou entwirft grandios eine Gesellschaft, die Angst und Bange macht. Von Barbara Hoppe. Hier wird alles überwacht. Gnadenlos alles. In dieser Stadt, die so steril daher kommt, irgendwann und irgendwo in einer Zukunft, die das ungemütliche Gefühl auslöst, gar nicht mehr so weit entfernt zu sein. Gewöhnt haben… Weiterlesen »!Tipp: Eiskaltes Debüt: Julia von Lucadou „Die Hochhausspringerin“
Literatur

Ego ergo sum – Maxim Billers fein-szenische Erzählung „Sechs Koffer“

Von Carsten Schmidt. Maxim Biller ist für Bücher unterschiedlichster Länge und Art bekannt, gerne sind sie mit autobiografischen Einsprengseln oder klaren Parallelsträngen der eigenen Geschichte versehen, manchmal schmiegen sie sich gemütlich an die 1000-Seiten-Grenze und werden mitunter von Kritikern als selbstverliebt bezeichnet. Dass Maxim Biller in den letzten Jahren ein bedeutender Kulturkopf der Republik geworden… Weiterlesen »Ego ergo sum – Maxim Billers fein-szenische Erzählung „Sechs Koffer“
Literatur

Die Schule der Trunkenheit

  Von Birgit Koß. „Betrunken sein kann jeder. Aber trunken? Sind nur Kenner“, heißt es in der Abschlussvorlesung der „Schule der Trunkenheit“, die in der Berliner Victoria Bar beheimatet ist. Diese Bar, 2001 eröffnet in der Potsdamer Straße, gilt als Hort für Trinkkultur und –sitte und steht auf der Independent-Liste der 50 besten Bars der… Weiterlesen »Die Schule der Trunkenheit