Schultz und Fritz und der Krieg: Burghart Klaußner „Vor dem Anfang“

  Mit seinem Debütroman katapultiert uns der Schauspieler in die letzten Kriegstage. Von Barbara Hoppe. Die letzten Kriegstage in Berlin. Alles ist in Auflösung. Nirgendwo herrscht noch Ordnung, in aller Eile werden Papiere vernichtet, verlassen Verantwortliche des Nazi-Regimes ihren Arbeitsplatz. In diesem Durcheinander erhalten Schultz und Fritz, die bis dato an einem friedlichen Posten in […]

Es lebe die Novelle!

  Hartmut Lange gehört zu den ganz großen Novellisten unserer Tage. Für alle, die ihn noch nicht kennen wird es höchste Zeit, sein Werk zu entdecken. Von Barbara Hoppe. Es war wohl sein Leben, das Hartmut Lange dieses Gefühl für Stimmungen und Zwischenwelten mitgab. Als Sohn eines Metzgers und einer Verkäuferin in Berlin-Spandau geboren, wurde […]

!Tipp: Intrigen und ausrangierte Spione. Mick Herron zeigt in „Slow Horses“ die böse Seite des Agentenlebens

  Rezension von Barbara Hoppe. Alkohol, Drogen, vermasselte Einsätze oder einfach nur der Sündenbock. Wer im Slough House des MI5 landet, ist ein Slow Horse. Ein ausgedienter Gaul, den der Geheimdienst auf elegante Weise nicht loswerden kann, aber loswerden möchte. Chef dieser Außenstelle ist Jackson Lamb. Wir sind einem solchen Typen schon einmal bei Reginald […]

Ego ergo sum – Maxim Billers fein-szenische Erzählung „Sechs Koffer“

Von Carsten Schmidt. Maxim Biller ist für Bücher unterschiedlichster Länge und Art bekannt, gerne sind sie mit autobiografischen Einsprengseln oder klaren Parallelsträngen der eigenen Geschichte versehen, manchmal schmiegen sie sich gemütlich an die 1000-Seiten-Grenze und werden mitunter von Kritikern als selbstverliebt bezeichnet. Dass Maxim Biller in den letzten Jahren ein bedeutender Kulturkopf der Republik geworden […]