CD Neuerscheinung

Feuilletonscout Das Kulturmagazin für Entdecker Musik

Lebenslust und Seelenschmerz: “War & Peace – 1618:1918”

Rezension von Ingobert Waltenberger. „Wei ick zuhause viel jehungert habe, gab schließlich ick der heiljen Kunst mir hin – tach, tach, tach stolz nenn ick mir ,Das Mädchen aus dem Jrabe‘, jenannt ,Fakira‘ Hungerkünsterlin.“ Die Hungerkünstlerin/Friedrich Holländer Nicht nur Battaglien, also musikalische Schlachtengemälde, oder klangvolle Beschwörungen der Wonnen von Frieden werden auf diesem Doppelalbum gefeiert.… Weiterlesen »Lebenslust und Seelenschmerz: “War & Peace – 1618:1918”

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Ungewöhnliche Ohrwürmer: Klavierlieder von Moritz Eggert

  Rezension von Barbara Hoppe Ohrwürmer, diese fiesen kleinen Melodien, die sich im Kopf festsetzen – sei’s weil man sie im Kaufhaus oder Schwimmbad gehört hat, sei’s weil eine Melodie ungewollte Assoziationen hervorruft – sind gemein. Sie haken sich fest und man bekommt sie stunden- bisweilen tagelang nicht aus dem Kopf. Sie schleichen sich ein,… Weiterlesen »Ungewöhnliche Ohrwürmer: Klavierlieder von Moritz Eggert

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„A light in the dark“ – Musik von Dmitri Schostakowitsch. Für audiophile Genießer

  „What shall we do with the drunken sailor“  Thematische Anklänge des Volkslieds im ersten Satz des zweiten Klavierkonzerts, könnte ebenso das Motto der CD sein. Von Ingobert Waltenberger. Der überaus begabte junge österreichische Dirigent Erich Polz (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Weingut in der Südsteiermark, aber genauso gut) hat soeben eine in jeder… Weiterlesen »„A light in the dark“ – Musik von Dmitri Schostakowitsch. Für audiophile Genießer

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Eine Liebeserklärung an Europa: Café del Mundo „Beloved Europa“

  Das neue Album der Flamenco-Spieler Alexander Kilian und Jan Pascal macht Lust auf Vielfalt. Von Barbara Hoppe. Verbinden ist das Zauberwort. Einflüsse aufnehmen und Neues schaffen. Wer sich puristisch an Formen und Zustände klammert, grenzt aus. Ob in der Gesellschaft, in der Kunst oder in der Musik – wer zulässt, gewinnt. An Erfahrung, an… Weiterlesen »Eine Liebeserklärung an Europa: Café del Mundo „Beloved Europa“

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Tipps und Musik von den neun schönsten und exklusivsten sommerlichen Musikevents in der Schweiz

Von Ingobert Waltenberger. Kunst abseits des touristischen Mainstreams und eine überwältigende Natur, das sind die Markenzeichen etwa der Festivals in Gstaad oder Verbier. Aber auch das Mittelland hat was zu bieten. Das international so bedeutende Luzern-Festival  im architektonisch so eindrucksvoll gelegenen Kultur- und Kongresszentrum direkt am See von Jean Nouvel ist ja ohnedies ein Markenzeichen… Weiterlesen »Tipps und Musik von den neun schönsten und exklusivsten sommerlichen Musikevents in der Schweiz

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Zum 100. Geburtstag von LEONARD BERNSTEIN: Symphonien Nr. 1-3, Orchestra dell‘Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Antonio Pappano 

Von Ingobert Waltenberger. „Das Werk, das ich mein ganzes Leben lang geschrieben habe, handelt vom Kampf, der aus den Krisen unseres Jahrhunderts, einer Glaubenskrise, hervorgegangen ist.“ L. Bernstein Am 25. August 1918 wurde Leonard Bernstein in den USA geboren. Aus diesem Anlass wird sein musikalisches Vermächtnis – sein kompositorisches Schaffen  eingeschlossen – mit einer Reihe… Weiterlesen »Zum 100. Geburtstag von LEONARD BERNSTEIN: Symphonien Nr. 1-3, Orchestra dell‘Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Antonio Pappano 

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Emotional: Astor Piazzola trifft auf H.I.F. Biber „Misterio“

  Von Ingobert Waltenberger. Man nehme zwei geniale Komponisten des 17. und 20. Jahrhunderts, natürlich deren beste Werke und spiele hintereinander abwechselnd ein Stück vom einen und dann vom andern, und das noch dazu auf historischen Instrumenten. Da haben wir Bibers „Rosenkranz-Sonaten“, die biblische Szenen  folgen (Die Verkündigung, Die Heimsuchung, Die Kreuztragung, Marias Himmelfahrt) und… Weiterlesen »Emotional: Astor Piazzola trifft auf H.I.F. Biber „Misterio“

Ein Moment mit … Pianist Benjamin Engeli

Er studierte Horn und Klavier, war Mitglied des Tecchler Trios und ist Mitglied des Gershwin Piano Quartet. Nun hat der Schweizer Pianist Benjamin Engeli sein jüngstes Soloalbum mit Klavierwerken von Brahms vorgelegt. Feuilletonscout sprach mit dem Künstler. Von Barbara Hoppe.   Feuilletonscout: Brahms sagte einst „Studiert Bach, dort findet ihr alles!“ Wie gut haben Sie Bach… Weiterlesen »Ein Moment mit … Pianist Benjamin Engeli

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CD Empfehlenswerte Neuerscheinungen: Klaviermusik aus Russland, Aserbaidschan und der Ukraine: Eine Neuentdeckung, eine Überraschung und eine überfällige Wiedergutmachung

Von Ingobert Waltenberger.       CÉSAR CUI: KLAVIERTRANSKRIPTIONEN – Piano Duo Maria Ivanova & Alexander Zagarinskiy Das aus Moskau stammende Konzertpianistenduo Ivanova und Zagarinskiy spielen auf ihrer neuesten CD Überarbeitungen von Werken des Komponisten Cui aus seiner reifen Schaffensperiode aus den 1880ern. Wir hören die Orchestersuite Nr. 2 in E-Dur Op. 38 (von Cui… Weiterlesen »CD Empfehlenswerte Neuerscheinungen: Klaviermusik aus Russland, Aserbaidschan und der Ukraine: Eine Neuentdeckung, eine Überraschung und eine überfällige Wiedergutmachung

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Technisch und emotional raffiniert: Benjamin Engeli interpretiert Brahms

Von Izidor Mendas. Johannes Brahms (1833-1997) ist ein Großmeister der musikalischen Romantik. Die meisten seiner Klavierwerke sind zwar keine leichte Kost, dem aufmerksamen Zuhörer ermöglichen sie aber intime Einblicke in die Seele des Komponisten, der die Zusammenführung von Melodik, Rhythmik, Harmonie und Kontrapunkt, vervollständigt und neu begriffen, in nicht erahnte Höhen katapultiert hat. Der Schweizer… Weiterlesen »Technisch und emotional raffiniert: Benjamin Engeli interpretiert Brahms

„Chopin-Grieg-Schumann“. Inbal Segevs Cello träumt uns hin und weg.

  Von Barbara Hoppe. Sie spielte mit den angesehensten Orchestern der Welt, wie dem Pittsburgh Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, und unter der Leitung von Dirigenten wie Lorin Maazel und Zubin Mehta. Die Cellistin Inbal Segev lernte ihr Handwerk bereits im Alter von fünf Jahren in Israel und ging mit 16… Weiterlesen »„Chopin-Grieg-Schumann“. Inbal Segevs Cello träumt uns hin und weg.

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Lieder von Victor Ullmann, Gottfried von Einem, Pavel Haas, Egon Wellesz, Richard Strauss und Hans Gál: Simon Wallfisch „Gesänge des Orients“ 

  Von Ingobert Waltenberger. Rein künstlerisch eint die auf der vorliegenden CD präsentierten Lieder, dass sie auf Texte zurückgreifen, die die tiefe Faszination von Übersetzungen chinesischer und persischer Poesie im Wien des beginnenden 20. Jahrhunderts widerspiegeln. Freilich reicht die romantische Begeisterung  für den mythischen Osten weiter in die Vergangenheit, wie Goethes großer Zyklus West-östlicher Divan… Weiterlesen »Lieder von Victor Ullmann, Gottfried von Einem, Pavel Haas, Egon Wellesz, Richard Strauss und Hans Gál: Simon Wallfisch „Gesänge des Orients“ 

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Am Brennpunkt der Zeit : “Bye-Bye Berlin” von Marion Rampal mit dem Quatour Manfred

  Ein französisches Album als aktuell beste musikalische Collage des Berlins der 20-er Jahre. Von Ingobert Waltenberger. „Ja der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht“ lautet einer der bekanntesten Verse aus Weills/Brechts „Dreigroschenoper“. Die aus Marseille stammende Sängerin Marion Rampal, mittlerweile eine der französischen Größen des Jazz, interpretiert auf ihrem neuen Album… Weiterlesen »Am Brennpunkt der Zeit : “Bye-Bye Berlin” von Marion Rampal mit dem Quatour Manfred