Unsere Welt und wir

Kaia Dahle Nyhus erklärt nicht nur Kindern, wo wir herkommen und wo wir hingehen in „Die Welt sagte Ja“. Von Julia Feurich und Barbara Hoppe. Gibt es eigentlich noch eine Möglichkeit, Kindern die Welt zu erklären, die noch nicht ausprobiert wurde? Woher wir kommen, wo wir gerade sind und wohin die Reise der Menschheit hingehen […]

Ausstellungstipp: “The View from Mount Sumeru“

Das Koreanische Kulturzentrum Berlin präsentiert mit „The View from Mount Sumeru“ ein architektonisches Experiment des Südkoreanischen Künstlers Dai Goang Chen, das sich auf fünf Räume unterschiedlicher Themen erstreckt, die die Prinzipien von Yin und Yang, die Kultur, Philosophie und Religion Ostasiens und die Gedanken des Künstlers wiederspiegeln. Fotonachweis: Koreanisches Kulturzentrum Zum ersten Mal wird Dai […]

Am Sprung zur absoluten Weltspitze

Von Ingobert Waltenberger. Der russisch-israelische Pianist Boris Giltburg lässt mit einer traumhaft schönen und gleichzeitig spannenden Neueinspielung eines Schlüsselwerks von Franz Liszt aufhorchen. Seine Interpretation der h-Moll Sonate ist ja schon beim Label Orchid erhältlich. Nun begibt er sich, ganz dem jetzigen Lisztomania-Taumel gemäß, wie kürzlich vor ihm Daniil Trifonov, auf die Spuren der 12 […]

Wo viel Licht, da viel Schatten

Als Michelangelo Merisi aus dem lombardischen Orte Caravaggio die Bühne der Kunstgeschichte betrat, erweckte er einen Lichtsturm wie kein anderer Maler vor ihm. Dieser Künstler hat die Welt neu beleuchtet. Wir sind alle Caravaggisten, selbst der Kinobesucher, der einen expressionistischen Stummfilm anschaut. Die Alte Pinakothek in München dokumentiert in der Ausstellung Utrecht, Caravaggio und Europa […]

Eine einsame Hütte im Wald

Romy Hausmann schreibt mit „Liebes Kind“ spannend mit Luft nach oben. Von Barbara Hoppe. Dieser Thriller hat so viele unerwartete Wendungen und Winkelzüge, dass man besser darüber schweigt als zu viel zu verraten. Die Autorin, Romy Hausmann, war mit 24 Jahren schon Redaktionsleiterin bei einer Münchner Fernsehproduktion. Irgendwann war es genug, die vielen Geschichten, die […]

Selbstporträt der Oper als Echtzeit-Hausfrau

L’heure espagnole von Maurice Ravel am Gärtnerplatztheater in München. Von Stephan Reimertz. Einen Ehemann, zwei Liebhaber und einen muskelbepackten Verehrer – welche Frau träumt nicht von einem solchen Kleeblatt? Concepción, Gattin des Uhrmachermeisters Torquemada, denkt den ganzen Tag nur an das Eine. »Das ist meine Welt und sonst gar nichts«, könnte sie mit Lola-Lola singen. […]