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Sachbücher des Monats März 2024

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Von Andreas Wang, Herausgeber der „Sachbücher des Monats“ seit 1992*

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1. Uwe Wittstock
Marseille 1940. Die große Flucht der Literatur, C. H. Beck Verlag, 351 Seiten, € 26,00

2. Navid Kermani / Natan Sznaider
Israel. Eine Korrespondenz, Carl Hanser Verlag, 65 Seiten, € 10,00

3. – 4. Paul Lendvai
Über die Heuchelei. Täuschungen und Selbsttäuschungen in der Politik, Paul Zsolnay Verlag, 188 Seiten, € 23,00

Ulinka Rublack
Dürer im Zeitalter der Wunder. Kunst und Gesellschaft an der Schwelle zur globalen Welt. Übersetzt von Nastasja S. Dresler, Verlag Klett-Cotta, 640 Seiten, € 42,00

5. Mustafa Suleyman
The Coming Wave. Künstliche Intelligenz. Macht und das größte Dilemma des 21. Jahrhunderts. Übersetzt von Andreas Wirthensohn, C. H. Beck Verlag, 377 Seiten, € 28,00

6. Bernd Kortmann / Günter S. Schulze
Mehr Mut wagen! Plädoyer für eine aktive Politik und Gesellschaft, Transkript Verlag, 168 Seiten,
€ 18,00

7. Rüdiger Safranski
Kafka. Um sein Leben schreiben, Carl Hanser Verlag, 256 Seiten, €26,00

8. Ursula Weidenfeld
Das doppelte Deutschland. Eine Parallelgeschichte 1949 – 1990, Verlag Rowohlt Berlin, 416 Seiten, € 25,00

9. Nicole Seifert
»Einige Herren sagten etwas dazu«. Die Autorinnen der Gruppe 47, Verlag Kiepenheuer & Witsch, 352 Seiten, € 24,00

10. Craig Calhoun / Dilip Parameshwar Gaonkar / Charles Taylor
Zerfallserscheinungen der Demokratie. Übersetzt von Andreas Wirthensohn, Suhrkamp Verlag, 460 Seiten, € 29,00

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Besondere Empfehlung des Monats März 2024 von:
Prof. Dr. Markus Krajewski (Department Arts, Media, Philosophy der Universität Basel)
Julian Hans: Kinder der Gewalt. Ein Porträt Russlands in fünf Verbrechen,
C.H. Beck Verlag, 253 Seiten, € 18,00

Innenperspektiven aus einem repressiven Staat sind stets schwer zu gewinnen: Dem Rätsel, wie die russische Zivilgesellschaft unter ihrem autoritären Regime fortdauert, was sich hinter den Schutzwällen politischen Schweigens ereignet, welche Wege sich Widerstand und Aufrichtigkeit suchen, beleuchtet dieses Buch auf methodisch einfallsreiche Weise, das trotz der schonungslosen Schilderungen einer Gesellschaft in Verrohung am Ende Hoffnungszeichen setzt. (Markus Krajewski)

Lesen-person

*Andreas Wang (*1945) studierte Germanistik und promovierte 1974. Er war Regieassistent an der Hamburgischen Staatsoper, von 1979 – 1985 Kulturredakteur bei Radio Bremen und ab 1985 beim NDR, wo er 2000 Leiter des Hörspiels wurde; 2006 übernahm der die Leitung der Hauptredaktion Kulturelles Wort. Seit 2010 ist er im Ruhestand. Als Autor veröffentlichte er u.a. „Lob der schwierigen Lesart. Streifzüge durch unlesbare Bücher„, Berlin 2020 (Matthes & Seitz). Er ist Initiator der Liste „Sachbücher des Monats“. Die Liste wird ebenfalls folgenden Medien zur Verfügung gestellt:
Die Welt/NZZ/RBB Kultur/ORF Radio Ö1 u.a.

Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Dr. Eike Gebhardt, Berlin; Knud von Harbou, Feldafing; Prof. Jochen Hörisch, Universität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien; Petra Kammann, Feuilleton Frankfurt; Jörg Dieter Kogel, Bremen; Dr. Wilhelm Krull, Hamburg; Marianna Lieder, Berlin; Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt Universität zu Berlin; Gerlinde Pölsler, Der Falter, Wien; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, krass-und-konkret, München; Norbert Seitz, Berlin; Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Uni. Zürich; Dr. Andreas Wang, Berlin; Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen; Stefan Zweifel, Zürich.

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