Außergewöhnlich (Literatur)

Hokusai

Hokusai – mehr als die große Welle

Rezension von Martin Schmidt.

Mit einer biographischen Würdigung Hokusais nehmen sich der Autor Francesco Matteuzzi und der Zeichner Giuseppe Latanza einen Künstler vor, dessen Leben und Wirken legendenumwoben sind. Der Farbholzschnitt der Großen Welle von Kanagawa, mit dem er seine Folge der 36 Ansichten des Berges Fuji beginnen lässt, ist eines der bekanntesten…

Audrey Hepburn

Audrey Hepburn und Hubert de Givenchy: das Mode-Traumpaar

Rezension von Barbara Hoppe.

Es war ein Traumpaar, das sich 1953 zusammenfand: Die 24-jährige Audrey Hepburn und der zwei Jahre ältere Hubert de Givenchy. Sie drehte gerade mit Gregory Peck „Sabrina“, er war bereits ein gefeierter Modemacher. Als ihn die Anfrage erreichte, ob er nicht die Filmgarderobe von „Miss Hepburn“ entwerfen wolle, war er begeistert, denn schließlich bewunderte…

Arezu Weitholz

Arezu Weitholz fährt tragikomisch bis „Beinahe Alaska“

Rezension von Barbara Hoppe. Vorsichtshalber steht am Anfang dieses kleinen, aber feinen Romans schon einmal, was alles nicht passiert: „Es wird keinen Mord geben, keine Leichen, kein Monster, keinen Unfall, keine abgefrorenen Nasen oder Zehen.“ Und noch so vieles andere wird nicht passieren. Keiner wird… Weiterlesen »Arezu Weitholz fährt tragikomisch bis „Beinahe Alaska“

Für Literaturliebhaber ein Muss: „Lolly Willows“ von Sylvia Townsend Warner

Rezension von Barbara Hoppe.

Als „Lolly Willows oder der liebevolle Jägersmann“ 1926 erschien, wurde seine Autorin Sylvia Townsend Warner über Nacht zum neuen Star am Literaturhimmel. Innerhalb von zwei Monaten werden drei Auflagen gedruckt. Auf Tea- und Dinnerpartys gehörte es zum guten Ton, den Roman gelesen zu haben. Dabei war Sylvia Townsend Warner kein schillernder Star. Vielmehr galt sie als …

„Der Chauffeur“ von Heinrich Steinfest ist ein Lesefest

Da ist er wieder. Heinrich Steinfest. Ausgezeichnet nicht nur für seine Krimis, sondern auch für seinen so wunderbar abgedrehten und vor Fantasie sprühenden Roman „Das Leben und Sterben der Flugzeuge“

Und auch in seinem neuesten Werk „Der Chauffeur“ beweist der in Australien geborene Österreicher wieder einmal, dass sich gute Unterhaltung, intelligentes Erzählen, ein wohlkomponierter Plot und höchstes Sprachniveau nicht ausschließen müssen.

Mit Cowboyhut, Sheriffstern und Mauser in Island: Joachim B. Schmidt: „Kalmann“

Rezension von Barbara Hoppe. „Noch nie habe ich die Kontrolle über eine Romanfigur so sehr verloren wie über ihn“, sagt Joachim B. Schmidt, geboren in Graubünden, wohnhaft in Reykjavik, über Kalmann, Held seines vierten Buchs. Aber kein Grund zur Sorge. Kalmann schafft das ganz prima… Weiterlesen »Mit Cowboyhut, Sheriffstern und Mauser in Island: Joachim B. Schmidt: „Kalmann“