Ausstellung

Wir reisen nach Wien: Das Museum Albertina stellt die Sammlung Jablonka vor

Nach wie vor sind Museen geschlossen. Wer Kunst sehen möchte, muss warten. Oder er nimmt die vielen Einladungen wahr, Ausstellungen digital zu erleben. Sicher, es ist nicht dasselbe, ob man den Bildern quasi Aug‘ in Aug‘ gegenübersteht, Pinselstriche erkennt, Maltechniken bestaunt oder einfach nur die Atmosphäre eines großen schönen Kunsttempels genießt.

Wieder entdeckt: “Ljuben Stoev – Und die im Dunkeln sieht man nicht”

2016 starb in Sofia der bulgarische Künstler Ljuben Stoev im Alter von 77 Jahren. Prägende Jahre seiner Ausbildung verbrachte er in Dresden. Den Einfluss dieser Zeit findet man insbesondere in seinen Tuschezeichnungen. Die Städtische Galerie Dresden würdigt den Künstler, dessen Werk geprägt ist von sozialkritischen Themen, nun in einer Ausstellung.

Feuilletonscout sprach mit dem Kurator Johannes Schmidt, der den Neffen des Künstlers, Raimund van Zeschau, ebenfalls zu Wort kommen lässt.

EQUILIBRIUM – eine Balance in Harmonie

Von Barbara Hoppe.
Wer in die Galerie Bermel von Luxburg eintritt, befindet sich unvermittelt in einer Oase von Eleganz und Behaglichkeit gleichermaßen. Räume, die Großzügigkeit atmen und Intimität vermitteln. Wie gemacht für die Kunst, die hier seit zwei Jahren in regelmäßigen Ausstellungen gezeigt wird.

Das Salzburg Museum präsentiert Asservate aus dem Festspiel-Jahrhundert

Es stimmt doppelt melancholisch, wenn man in diesem Sommer überall in Salzburg das Motto „100 Jahre Salzburger Festspiele“ liest. Erstens, weil es einem vor Augen führt, wie schnell das Jahrhundert verwehte… und die Hälfte dieser hundert Jahre war man selbst bei den Salzburger Festspielen dabei; zweitens, weil eine Unterhaltung über Salzburg und die Festspiele immer auch ein Gespräch über die unaufhaltsame Zerstörung der Stadt ist.

Das Rot der Revolution

Von Ronald Klein.

In der Helmstedter Straße im Berlin Stadtteil Wilmersorf befindet sich das weltweit einzige Lippenstiftmuseum, das der Starvisagist René Koch mehr als zehn Jahren aus der Taufe hob. Zuvor hatte er seine private Sammlung in der Galerie Lafayette in der Friedrichstraße ausgestellt. Die Resonanz war überwältigend.

“Fast Fashion. Die Schattenseite der Mode.” Die Ausstellung in Berlin ist gut und wichtig

Hand aufs Herz: Wie oft denken wir noch an den großen Brand in Bangladesch? Als vor sechs Jahren bei dem Einsturz des Rana Plaza über 1.000 Menschen starben? Frauen und Männer, die unter menschenunwürdigen Bedingungen und zu Billigstlöhnen Kleidung für die Welt produzierten. Wer denkt an die vielen anderen Menschen, die an ähnlichen Orten bei Bränden oder durch mangelhaften Arbeitsschutz starben oder schwere gesundheitliche Schäden davontragen?