Ingobert Waltenberger

Back to the roots: Benjamin Bernheim singt einen exemplarischen Faust in der „Ur-Fassung 1859“ mit gesprochenen Dialogen

Rezension von Ingobert Waltenberger.

Das CD-Buch aus einer der innovativsten Klassik-Werkstätten, Bru Zane, mit Gounods „Faust“, Vol. 22 der Edition, bezeugt nichts weniger als eine musikhistorische Großtat. Es geht um das Verständnis der Entwicklung der französischen Oper im 19. Jahrhundert

Johann Sebastian Bach

Eine Offenbarung: Boris Bloch spielt Johann Sebastian Bach „Piano Works Vol. 8“

Rezension von Ingobert Waltenberger.In der Flut der Bach-Aufnahmen ist es gar nicht so leicht, Pianisten mit Wiedererkennungswert zu finden. Denen nicht die akademische Frage nach einem möglichst  „ursprünglichen“ Klang (Cembalo, Orgel, Hammerklavier) alle Aufmerksamkeit gilt, sondern die das Bach‘sche Universum wie einen Regenbogen an Stilen… Weiterlesen »Eine Offenbarung: Boris Bloch spielt Johann Sebastian Bach „Piano Works Vol. 8“

Amorphe Kraft und raumgreifende Klangfülle: Isang Yun

Von Ingobert Waltenberger. Absolute Musik per se kann keine politische Umstände vermitteln, aber ein Komponist wie Isang Yun hat mit Musik traumatische Erlebnisse in Klang und damit in universal verständliche Emotionen gegossen. Nach dem Koreakrieg wählte der Komponist Berlin als Wahlheimat. In Darmstadt wurde er… Weiterlesen »Amorphe Kraft und raumgreifende Klangfülle: Isang Yun

Blühende Zaubergärten in irisierenden Tönen: die Klaviermusik von Charles-Valentin Alkan

Paganini, Chopin, Liszt – fehlt da nicht noch ein Name, da war doch noch jemand von Bedeutung? Spätestens seit den meisterlichen Alkan-Aufnahmen von Marc-André Hamelin für Hyperion oder von Pascal Amoyel für LDV dürfte für Klaviermusikinteressierte Charles-Valentin Alkan, der französische Klaviervirtuose und Komponist sowie das eine oder andere seiner Werk ein Begriff sein.

GOYESCAS wie Sangria mit Hibiscus: Voller Leidenschaft und spanischem Duft

Die ,Majos‘ müssen ganz schön verliebt ineinander gewesen sein, so wie die ganz hervorragende armenische Pianistin Sofya Melikyan das nun in einem Album mit spanischer Klaviermusik in die Tasten zaubert. Zehn Jahre Leben, Kultur und Musik hat Sofya Melikyan in Spanien genossen und die CD in Erinnerung daran als persönliche Hommage an das Land konzipiert.