Statt Kino: HOTO

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Von Barbara Hoppe.

Nein, HOTO ist kein Film. HOTO ist eine Galerie, oder genauer: Ein Ort der Kunst. Zugegeben, warum sollte man in Berlin, einer Stadt, in der unendlich viele Galerien und Ausstellungsräume um Aufmerksamkeit buhlen, ausgerechnet in dieses Eck der Potsdamer Straße aufbrechen, um HOTO zu besuchen? Im Erdgeschoss ein Woolworth, gegenüber das LSD an der Kurfürstenstraße, am Abend sagen sich auf gefühlten 300 Metern Polizei, Dealer und Prostituierte gegenseitig gute Nacht.

Ganz einfach: Weil hier drei Künstler drei Tage lang großartige Kunst zeigen. Ihr roter Faden: Science Art. Mensch und Technik, Natur und Nachhaltigkeit oder Maschinen, die den künstlichen Schaffensprozess inspirieren – Andreas Greiner, Marco Reichert und Olaf Schirm loten mit Malerei, Grafik, Künstlicher Intelligenz sowie Installationen Genregrenzen aus und verschieben sie. Ob der Roboter, der nicht das tut, was er soll, nämlich Spaß haben, die kommunizierenden Türspione oder der gefährdete Wald – die drei Künstler regen an, sich intensiv mit ihren Arbeiten auseinanderzusetzen und sich neue Gedankenwelten zu erschließen.

HOTO
Potsdamer Straße 120
10785 Berlin
Samstag und Sonntag von 12 bis 19 Uhr

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