Ingobert Waltenberger

Antoine Reicha

Die Kunst der Variation: Das unentdeckte Werk von Antoine Reicha

Rezension von Ingobert Waltenberger.

„Abwechslung ist die Seele der Musik“ Reicha – ,Traité de haute composition musicale‘

Der serbische, in Paris lebende Pianist Ivan Ilic ist bei seinen diskographischen Erkundungen des enormen Schaffens von Antoine Reicha bei der dritten CD anlangt. Die hat es allerdings in sich.

Thomas Adès

Ein multidimensionaler musikalischer Strudel: Thomas Adès „In seven Days“

Rezension von Ingobert Waltenberger.

Was für ein vielfältiger Komponist und exzellenter Dirigent der Engländer Thomas Adès doch ist. Aber nicht nur das. Er ist auch wie viele andere Tonsetzer vor ihm ein sehr guter Pianist, weshalb seine Werke für dieses Instrument einen zentralen Stellenwert in seinem Schaffen einnehmen. Die unsere Zeit reflektierenden Tongemälde dieses geschickten Oscar Wilde des 21. Jahrhunderts mit der romantischen…

Franz Schubert

Schönheit, Melancholie und romantische Sehnsucht.

“Schubert: Octet” mit dem Quatuor Modigliani und wienerischer Eleganz.
Rezension von Ingobert Waltenberger.

„Schmerz schärfet den Verstand und stärket das Gemüth.“ Franz Schubert

Ausufernde Kammermusik, ein hochfliegender Versuch vor der letztgültigen Symphonie, Identitätssuche im Fahrwasser von Beethovens Septett für Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Cello und Kontrabass? Alles das und doch ein ganz eigenständiger…

DVD

Statt Kino: “Il Trovatore” aus Verona

Von Ingobert Waltenberger.

2019 war die Opernwelt in Verona und andernorts noch in Ordnung. Die Arena bis auf den letzten Platz gefüllt, konnten die wohl überwiegend wegen des russischen Sopranstars gekommenen Opernfreunde bei bestem Wetter Verdis “Il Trovatore” in der 2001 aus der Taufe gehobenen Inszenierung des 2019…

Schubert

Ein Juwel: Dina Ugorskaja spielt Schubert

Man wacht nachts auf und weiß nicht, wo man ist. Ist man überhaupt in einer Realität? Ist alles ein Traum? Diese Musik gibt es sie wirklich, dieses rastlose Irren, oder ist die Musik man selbst, ein Teil eines größeren, überdimensionierten (Alb)-Traums?” Dina Ugorskaja zu den nachgelassenen Klavierstücken D 946.

Rezension von Ingobert Waltenberger.

Im Palast der Träume: Elena Bashkirova spielt Dvořák

Die Grande Dame der russischen Klavierkunst bezaubert mit einem selten gespielten Zyklus böhmischer Charakterstücke. Von Ingobert Waltenberger. Ein Grund zum Jubeln besteht schon einmal darin, dass endlich wieder einmal ein Solo-Album mit Elena Bashkirova erscheint. Der (schmale) Umfang der Diskographie der Künstlerin steht im diametralen… Weiterlesen »Im Palast der Träume: Elena Bashkirova spielt Dvořák

Nichts für Ängstliche: „Singing in the Dead of Night“

„Fly Blackbird, Fly“ – Manche werden sich an den Refrain des Beatle-Songs „Blackbird“ mit dem Vers „Singing in the Dead of Night“ erinnern, das Paul McCartney 1968, inspiriert von J.S. Bachs Bourrée in e-Moll aus der Lautensuite BWV 996, aus Anlass der Bürgerrechtsbewegung für das Album „The Beatles“ komponierte.

Hörabenteuer der Sonderklasse: Oberton String Octet “Slavic Soul”

Von Ingobert Waltenberger.

Was im Titel so plakativ programmatisch als ‚slawische Seele‘ auftaucht, ist in Wahrheit eine CD, die neue Räume eröffnet. Vom Repertoire her, weil kaum jemand Nikolai Afanasyev kennen dürfte, und auch die vorgestellten Werke für Streichoktett von Dmitri Shostakovich und Reinhold Glière alles andere als alltägliches Konzertrepertoire repräsentieren.