Lyrik

Charles Baudelaire: Vor 150 Jahren starb der Dichter, zehn Jahre zuvor erschienen seine „Blumen des Bösen“

Charles Baudelaire: Vor 150 Jahren starb der Dichter, zehn Jahre zuvor erschienen seine „Blumen des Bösen“

  „Ihre Blumen des Bösen strahlen und funkeln wie Sterne. Machen Sie weiter so. Ich rufe Ihrem energischen Geist mit aller Kraft ein Bravo zu“, lobte Victor Hugo begeistert, als „Die Blumen des Bösen“ (Les Fleurs du Mal) von Charles Baudelaire 1857 erschienen. Doch mit dieser Meinung stand der große Romanautor recht alleine da. Die… Weiterlesen »Charles Baudelaire: Vor 150 Jahren starb der Dichter, zehn Jahre zuvor erschienen seine „Blumen des Bösen“

Poesiefestival Berlin: Unter dem Motto „Fata Morgana“ schaut die Dichtkunst auf Europa

Poesiefestival Berlin: Unter dem Motto „Fata Morgana“ schaut die Dichtkunst auf Europa

Jeden Sommer verwandelt sich Berlin für zehn Tage in ein Meer der Poesie. Dann kommen 100 bis 200 Dichterinnen und Dichter aus aller Welt und feiern die Kunst der Sprache – seit 17 Jahren. Dabei geht die Präsentation inzwischen weit über das Buch hinaus: Theater, Performance, Musik, Tanz, Film und digitale Medien dienen als Transportmittel… Weiterlesen »Poesiefestival Berlin: Unter dem Motto „Fata Morgana“ schaut die Dichtkunst auf Europa

Eine Minute und 17 Sekunden mit ... Heinrich Heine (1797-1856)

Eine Minute und 17 Sekunden mit … Heinrich Heine (1797-1856)

  Mit dem schönen Heine-Zitat „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ läuft derzeit eine Dokumentation über die deutsche Technoszene in den Kinos. Doch wer hat zum letzten Mal die „Nachtgedanken“ von Heinrich Heine gelesen, aus dem diese Zeile stammt? Denk ich an Deutschland in der Nacht, Dann bin ich um den Schlaf gebracht, Ich… Weiterlesen »Eine Minute und 17 Sekunden mit … Heinrich Heine (1797-1856)

Feuilletonscout wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Ostern mit Kurt Tucholsky (1890 – 1935)

Feuilletonscout wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Ostern mit Kurt Tucholsky (1890 – 1935)

  Ostern Da ist nun unser Osterhase! Er stellt das Schwänzchen in die Höh und schnuppert hastig mit der Nase und tanzt sich einen Pah de döh! Dann geht er wichtig in die Hecken und tut, was sonst nur Hennen tun: Er möchte sein Produkt verstecken, um sich dann etwas auszuruhn. Das gute Tier! Ein… Weiterlesen »Feuilletonscout wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Ostern mit Kurt Tucholsky (1890 – 1935)

Ein Moment mit ... Tobias Roth. Ein Gespräch über die Schönheit und Leidenschaft von Lyrik

Ein Moment mit … Tobias Roth. Ein Gespräch über die Schönheit und Leidenschaft von Lyrik

  Lyrik ist für viele Menschen immer noch etwas eigenartig Vernebeltes, je nach Epoche mit mehr oder weniger Reim und Rhythmus und grundsätzlich, so haben wir in der Schule gelernt, interpretationsbedürftig. Tobias Roth sieht das Ganze eher gelassen. Er schreibt nicht nur selbst Gedichte, sondern übersetzt sie auch. Gerade erschien der von ihm bearbeitete Band… Weiterlesen »Ein Moment mit … Tobias Roth. Ein Gespräch über die Schönheit und Leidenschaft von Lyrik

30 Sekunden mit... Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874). Ein Liebesgedicht zum Valentinstag

30 Sekunden mit… Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874). Ein Liebesgedicht zum Valentinstag

  O glücklich, wer ein Herz gefunden, Das nur in Liebe denkt und sinnt Und mit der Liebe treu verbunden Sein schönres Leben erst beginnt! Wo liebend sich zwei Herzen einen, Nur eins zu sein in Freud und Leid, Da muß des Himmels Sonne scheinen Und heiter lächeln jede Zeit. Die Liebe, nur die Lieb… Weiterlesen »30 Sekunden mit… Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874). Ein Liebesgedicht zum Valentinstag

Feuilletonscout wünscht allen Leserinnen und Leser ein fröhliches Weihnachtfest mit Theodor Storm

Feuilletonscout wünscht allen Leserinnen und Lesern ein fröhliches Weihnachtfest mit Theodor Storm

  Das Weihnachtsfest Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte ein milder Stern herniederlacht; vom Tannenwalde steigen Düfte und kerzenhelle wird die Nacht. Mir ist das Herz so froh erschrocken, das ist die liebe Weihnachtszeit! Ich höre fernher Kirchenglocken, in märchenstiller Herrlichkeit. Ein frommer Zauber hält mich nieder, anbetend, staunend muß ich stehn, es sinkt… Weiterlesen »Feuilletonscout wünscht allen Leserinnen und Lesern ein fröhliches Weihnachtfest mit Theodor Storm

Winter

  Ein Gedicht von frank von frei Weher denn im Sessel am Kamin vor düstren Flammenschein drückt keine Erinnerung. Wenn das Kien knackt, zwackt das Herz und der Blick sackt niederwärts in die Glut auf dem Rost. Und während von jenseits der Frost die weißen Scheiben klirrt, irrt diesseits ein alter Geist, der Sehnsucht nach… Weiterlesen »Winter

Stephan Reimertz_Logo für FS_Web

dichter modern

  Ein Gedicht von Stephan Reimertz sein name steht für sein gesicht ein solches baby gabs noch nicht er ist das jüngste verstalent das die geschichtenschreibung kennt der bub war noch nicht bärtig da war sein dritter band schon fertig so grün war deutsche poesie seit goethes windelschiß noch nie was er dichtet reimt sich… Weiterlesen »dichter modern

23 Sekunden mit ... Theodor Fontane (1819 – 1898)

23 Sekunden mit … Theodor Fontane (1819 – 1898)

  Spätherbst Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün, Reseden und Astern im Verblühn, Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht, Der Herbst ist da, das Jahr wird spät. Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht – Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt! Banne die Sorge, genieße, was frommt, Eh Stille, Schnee… Weiterlesen »23 Sekunden mit … Theodor Fontane (1819 – 1898)