Krimi: Ein Mord am Heiligabend

Jill McGown schreibt den perfekten Krimi zum fast perfekten Mord. Eine Rezension von Barbara Hoppe. Ein Mann liegt erschlagen im alten Pfarrhaus. Das Opfer ist der Schwiegersohn des Pfarrers George Wheeler und dessen Frau Marian. Es ist Heiligabend, die Welt versinkt im Schnee und eigentlich müssten Chief Inspector Lloyd und Detective Seargent Judy Hill gemütlich […]

Krimi: Mord im Paradies

  Mit „Falken jagen“ ist D.B. Blettenbergs Farang zurück. Rezension von Barbara Hoppe. Er ist wieder da: Surasak Meier, Privatermittler mit thailändischer Mutter und deutschem Vater, der in einem kleinen Teakholz-Haus im Süden Thailands lebt und früher für den General schmutzige Aufträge erledigt hat. Er, den alle Farang – den weißen Menschen aus der westlichen […]

Zeitgeist im Kriminalroman: Giorgio Scerbanenco “Das Mädchen aus Mailand”

  Gerade wird seine Tetralogie um den Ermittler Duca Lamberti neu aufgelegt. Es ist Zeit, den Begründer des italienischen Kriminalromans, Giorgio Scerbanenco, neu zu entdecken findet Ingobert Waltenberger, der von „Das Mädchen aus Mailand“ begeistert ist. „Er schaute Davide nicht an, es war ihm egal, ob er ihm zuhörte oder nicht, er sprach vor sich […]

!Tipp: Krimimarathon Berlin-Brandenburg vom 5. bis 18. November 2018

  Es wird wieder spannend: Zum neunten Mal präsentiert der Krimimarathon Berlin-Brandenburg an verschiedenen Orten aktuelle Werke der Kriminalliteratur. Der Startschuss fällt dieses Jahr in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen mit den Kölner Autoren Marc Raabe und Peter Gallert. Die weiteren Tage stehen aber vor allem unter dem Stern des nordischen Krimis. Einige der besten isländischen, norwegischen, […]

Leichtfüßig und elegant: „Allmen und die Erotik“ von Martin Suter

  Eine Rezension von Barbara Hoppe. Da ist er wieder: Johann Friedrich von Allmen. Verarmter Lebegern, vollendeter Gentleman, genussfreudiger Gourmet und in jeder Situation stilsicher in Habitus wie Kleidung. Es ist das fünfte Bändchen, mit dem uns Martin Suter wieder einmal in die extravagante Welt des hoffnungslos arbeitsunfähigen Allmen entführt, der ohne seinen Carlos und […]

!Tipp: Intrigen und ausrangierte Spione. Mick Herron zeigt in „Slow Horses“ die böse Seite des Agentenlebens

  Rezension von Barbara Hoppe. Alkohol, Drogen, vermasselte Einsätze oder einfach nur der Sündenbock. Wer im Slough House des MI5 landet, ist ein Slow Horse. Ein ausgedienter Gaul, den der Geheimdienst auf elegante Weise nicht loswerden kann, aber loswerden möchte. Chef dieser Außenstelle ist Jackson Lamb. Wir sind einem solchen Typen schon einmal bei Reginald […]