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tanz. verwittert“. Eine Tanzperformance durch die Räume der Glyptothek MünchenAntike Götter, Halbgötter und Mischwesen bevölkern die Räume der Glyptothek München. Manche schon ein wenig verformt, deutlich Spuren der Zeit tragend. Und doch, dazwischen, bewegen sich Tänzer und Musiker.  Das Publikum folgt ihnen, wird durch die Räume des ältesten öffentlichen Museum Münchens geführt, reist durch einen Skulpturenwald, beginnend in archaischer Zeit (6. Jh. v. Chr.), weiter über die griechische Klassik (5./4. Jh. v. Chr.) und den Hellenismus (3.–1. Jh. v. Chr.) bis hin in die römische Kaiserzeit und die Spätantike (1.–5. Jh. n. Chr.).

So oder so ähnlich wird es sein, wenn am kommenden Freitag die Butohtänzer* Tanja Zgonc und Stefan Maria Marb zusammen mit dem Musiker Michael Finkenzeller die Räume der Glyptothek durchtanzen und sie mit Leben füllen. Eine antike Sammlung, die München der Initiative Ludwig I. zu verdanken hat, der nur die besten Stücke für sein Haus wollte.

tanz. verwittert
29. April 2016 20.30
Eintritt: 18,- €,  12,- €;
Vorverkauf und Abendkasse: Glyptothek
Zuschauerzahl begrenzt

„Zerklüftete Antike. Holzskulpturen von Andreas Kuhnlein“
Andreas Kuhnlein ist Autodidakt, arbeitet nicht mit Hammer und Meißel, sondern mit der Kettensäge und formt mit ihr aus Holz zerklüftete Skulpturen. In der aktuellen Ausstellung der Glyptothek München bilden sie einen Gegenentwurf zur Perfektion der antiken Plastiken. „tanz. verwittert“ findet im Rahmen dieser Schau statt.

„Zerklüftete Antike. Holzskulpturen von Andreas Kuhnlein“
Ausstellung bis zum 30. Oktober 2016
Begleitprogramm

Glyptothek München
Katharina-von-Bora-Straße 10
80333 München

Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag bis Sonntag: 10–17 Uhr
Mittwoch: 10–20 Uhr

6 €,  4 €

*Butohtanz: Tanztheater ohne feste Form, das nach dem Zweiten Weltkrieg in Japan entstand.

 

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