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„Requiem“ von Wolfgang Amadeus Mozart an der Oper Leipzig. Ballett von Mark Schröder

© Ida Zenna

Das Requiem von Mozart gehört zu den düstersten Werken des Komponisten. Die Tatsache, dass er noch vor Vollendung der Komposition starb, macht es noch ein wenig geheimnisvoller. Bis heute schwebt das Ahnungsvolle des nahen Todes über dem Stück, das im Auftrag der Witwe von Mozarts Schülern vollendet wurde.

Ballett, Chor und das Gewandhausorchester in Leipzig zeigen nach der Choreographie von Mario Schröder nun eine Inszenierung, in die auch Szenen aus der Gedichtsammlung „Die Nachtigall der katholischen Kirche“ von Pier Paolo Pasolini eingebettet sind.

Das Leipziger Fernsehen hält fest: „Die Textpassagen wirken wie Ruhepunkte zwischen der emotionalen Musik Mozarts. Es sind Momente des Ausruhens in einem Kampf mit, und gegen die Zeit.“

tanznetz.de fasst zusammen: „In einer seiner besten Kreationen hantiert Schröder souverän mit dem Raum, inszeniert 32 Tänzer in formal großer, teils rasanter Vielfalt und verlangt ihnen klassisch basiertes, exzessiv den Mittelkörper einbeziehendes Bewegungsmaterial ab. Unter Jeremy Carnall ist das Gewandhausorchester mit seinem beseelten Klang maßgeblich an diesem Gesamtkunstwerk beteiligt, das auch durch überlegene Lichtregie besticht.“

Aufführungen:
3. März 2016
24. April. 2016
16. Mai 2016
27. Mai 2016

Ballett von Mario Schröder | Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem in d-Moll KV 626 | Texte von Pier Paolo Pasolini | Spieldauer ca. 70 Minuten | Keine Pause |

Oper Leipzig
Augustusplatz 12
04109 Leipzig

 

 

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