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Der jungen Eun-yi gelingt es, ihren Job in einer Garküche zu verlassen und als Hausmädchen in einer reichen koreanischen Familie zu arbeiten. Dort soll sie die schwangere Ehefrau unterstützen, sich um die kleine Tochter kümmern und das Essen zubereiten. Bis sie die Aufmerksamkeit des Hausherrn weckt. Er begehrt sie, und Eun-yi lässt sich auf das Verhältnis ein. Sie wird schwanger. Der Ehefrau und ihrer Mutter bleibt die Affäre nicht verborgen, und fortan tun die beiden alles, um die bürgerliche Fassade aufrecht zu erhalten. Ein Kampf entbrennt, dessen Ende durch eine furiose Rache Eun-yis bestimmt wird.

„Das Hausmädchen“ ist das Remake des gleichnamigen koreanischen Filmklassikers von 1960. „Aber“, so Süddeutsche online, „“Remake“ ist hier das falsche Wort, denn Im Sang Soo hat von dem Middleclass-Drama, das mit dem Ehemann im Zentrum den Zusammenhalt der Familie verteidigt, nur die gröbsten Plotlinien beibehalten und das Hausmädchen als Zentralfigur installiert.“

Zeit online lobt: „Wie könnte man diesen virtuos komponierten, mit dem Sog eines Horrorfilms erzählten Film beschreiben? Als eine Mischung aus Sozialdrama und Psychothriller? Als koreanisches Gesellschaftsdrama der extremen Art? Jedenfalls nimmt eine so streng wie elegant erzählte Geschichte ihren Lauf, nach und nach offenbaren die Mitglieder der reichen Familie eine fratzenhafte Bösartigkeit.“

Süddeutsche online ebenso positiv: „Der Hausherr, Zentralsonne des Geldes und der Macht, gefällt sich im Schwängern: Der koreanische Thriller „Das Hausmädchen“ ist ein kostbarer Mix aus Erotik, Blutbad und Sozialsatire.“

cinema online zieht das Fazit: „Optisch herausragender Erotikthriller über die Amoralität des Großbürgertums“

 Filmplakat Das Hausmädchen

Kino zum Film: hier