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 Rezension von Barbara Hoppe

Musik: Snowpoets geben mit gleichnamigem Album ihr Debut. Die Band aus London überrascht mit ungewöhnlichen Klängen

Chris Hyson: Something that hopefully speaks from the heart to its listeners of all walks of life, the dreamers, the realists, the lovers. Hopefully it will be a record that will feel personal to people, almost like a secret. It can be interpreted as anything. We hope it to be inspiring for the listener.”

Ja, inspirierend ist sie, die Musik von Snowpoet. Und sie kommt von Herzen. Einfühlsam, manchmal auch entrückt, klingt das Debütalbum der britischen Band um Chris Hyson (elektronische Bassgitarre, Keyboard, Synthesizer, Klavier, akustische Gitarre), die sich an der Royal Academy of Music in London kennenlernte.

Sphärisch ist diese Mischung aus Folk, Indie und Jazz bisweilen, und dennoch kommt sie sehr selbstbewusst daher, weder verkitscht noch esoterisch, aber mit einem Hang zum Experimentellen. Kein Wunder also, dass die Schneepoeten einem auch schon mal Schnee-Geknirsche entgegenspielen. Für Lyrik und Gesang ist Lauren Kinsella verantwortlich, die, bereits mehrfach ausgezeichnet, einige Kompositionserfahrung in die Band einbringt. Matt Robinson (Klavier und Keyboard), Dave Hamblett (Schlagzeug), Nick Costley-White (Gitarre) und Josh Arcoleo (Saxophon) vervollständigen das Ensemble.

Nicht wenig Einfluss auf die Musik der Snowpoet haben Künstler wie Björk, Joni Mitchell, Tom Waits, Ólöf Arnalds und John Cage oder auch Schriftsteller und Dichter wie Sylvia Plath, EE Cummings und Philip Larkin.

Chris Hyson: I suppose there is a correlation in the sense that the structures of their art are not bounded by any specific formulas. The approach they take in composition is always changing and full of surprises. Highly conceptual yet totally engaged with humanity and truth.

Ihr Album erscheint heute.
Und wer zufällig demnächst in London ist, kann die Band am 29. Januar 2016 in der Old Church St. Pancras live erleben.

 

 

SnowpoetsHier kann man das Album von Snowpoet kaufen

 

 

 

 

 

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