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"Monet und die Geburt des Impressionismus". Eine Ausstellung im Städel Museum Frankfurt

Claude Monet: Sommer Detail 1874/Staatliche Museen zu Berlin/Nationalgalerie/Foto: bpkNationalgalerie SMB Jörg P. Anders

Unzählige Poster und Postkarten, Sofakissen und Kaffeebecher, Ansteckplaketten und Gefrierschrankmagnete werden von seinen Seerosen und der weltberühmten kleinen Brücke aus seinem wunderschönen Garten in Giverny, rund 60 km nördlichwestlich von Paris geziert. Doch so beliebt Claude Monets Motive heute sind – für den Künstler bedeutete die Abkehr vom Realismus Ende der 1860er Jahre hin zum Impressionismus – der Name geht auf sein erstes Bild in diesem Stil, „Le Havres Impression, Sonnenaufgang“ zurück – eine noch schwierigere finanzielle Lage als die ohnehin schon prekäre war. Eine Situation, die über 20 Jahre andauern sollte. Durch den Verkauf einiger Bilder verbesserte sich die wirtschaftliche Lage und Claude Monet erwarb das Haus in Giverny, wo er viel Zeit und Geld in die Anlage seines Gartens investierte und insgesamt drei Ateliers einrichtete.

Claude Monet und der Impressionismus

Das Städel Museum in Frankfurt wirft in seiner aktuellen Ausstellung einen Blick auf die Entstehung und Frühphase des Impressionismus in den Jahren von 1860 bis 1880. Eine Kunstrichtung, die Formen auflöste und mit Licht und Schatten spielte. Ausgehend von dem Skandalbild „Das Mittagessen“ – Monet zeigt eine alltägliche Szene in einem Format, das damals ausschließlich der Historienmalerei vorbehalten war und zeigt darin seine Geliebte und den gemeinsamen, unehelichen Sohn – beschränkt sich die Schau nicht auf Claude Monet allein, sondern bezieht auch Künstlerkollegen wie Auguste Renoir, Édouard Manet, Berthe Morisot, Edgar Degas, Alfred Sisley und Camille Pissarro mit ein.

Claude Monet_Frankfurt Städel_Katalogcover

Monet und die Geburt des Impressionismus
Ausstellung bis zum 21. Juni 2015
Katalog zur Ausstellung: Monet und die Geburt des Impressionismus

Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt am Main

 

 

 

Bei der FAZ heißt es: „Mit „Monet und die Geburt des Impressionismus“ ist dem Haus am Schaumainkai ein Coup gelungen, der für Besuchermassen sorgen dürfte. Einige der bekanntesten impressionistischen Meisterwerke aus Museen in Paris, New York, Sankt Petersburg und anderen Städten sind nach Frankfurt gekommen, wo sich jetzt anhand der Exponate die Entwicklung des Impressionismus in seiner Frühzeit nachvollziehen lässt.“

 

 

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