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Die Maus machte ihn berühmt. Nein, nicht die Sendung, sondern die, der eine Katze gegenüber steht. Art Spiegelman, Amerikaner, der 1948 in Stockholm geboren wurde, interessierte sich bereits mit sieben Jahren für die Welt der Comics. Mit fünfzehn zeichnete er für die Long Island Post Cartoons, es folgte ein Studium in Art und Design, das er nach zwei Jahren abbrach, um mit Wallace Wood zu arbeiten. Gemeinsam mit seiner Frau brachte er zwischen 1980 und 1991 das Comic-Avantgarde-Magazin RAW heraus. Und in diese Zeit fällt auch die Maus. In den Mauscomics verarbeitet er die Geschichte seiner Eltern, die den Holocaust in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern überlebten, während der ältere Sohn und viele Freunde den Tod fanden. Es sind Comics, in denen alle Juden Mäuse sind und alle Nazis Katzen.

Ein weiterer großer Erfolg war seine Serie „Im Schatten keiner Türme“, in der er die Ereignisse des 11. September 2001 verarbeitete.

Als erster Comiczeichner erhielt Spiegelman für „Maus“ 1992 den Pulitzer Preis.

Das Kölner Museum Ludwig zeigt anlässlich seiner Auszeichnung mit dem „Großen Preis von Angoulême“ für sein Lebenswerk derzeit eine Retrospektive des Cartoonisten, der als einer der bedeutendsten Zeichner der Welt gilt.

Ausstellungsplakat Art Spiegelman

CO-MIX: Art Spiegelman
Eine Retrospektive von Comics, Zeichnungen und übrigem Gekritzel
Ausstellung noch bis zum 6. Januar 2013

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10 – 18 Uhr
jeden ersten Donnerstag im Monat: 10 – 22 Uhr
Montag: geschlossen

10 Euro/7 Euro