Köln

Ausstellung

Tipp! Die Kölner Kollwitz Sammlung

  Die Künstlerin ist eine Entdeckung. Künstlerisch wie emotional. Ein Museumsbesuch von Barbara Hoppe. „Nie wieder Krieg!“ – dieser bis heute viel zitierte Schlachtruf hat seinen Ursprung im ersten Viertel des letzten Jahrhunderts. 1924 entwarf Käthe Kollwitz (1867 – 1945) das berühmte Plakat – eine kämpferische Frau, den Arm hoch gereckt und die mahnenden Worte… Weiterlesen »Tipp! Die Kölner Kollwitz Sammlung

Ausgezeichnet! Inklusion durch Kunst: „KAT18“ in Köln erhält den Best Practice Award 2018

  Es muss nicht immer die Kunst auf der großen Bühne und im Blitzlichtgewitter der Fotografen sein, die Beeindruckendes vollbringt. Das hat jüngst das Projekt „Kat18“ gezeigt. Unterstützt von den beiden Soroptimist Clubs Köln und Köln-Römerturm, entstand ein wunderbares Kunstprojekt, das in einer Ausstellung des Kolumba Museums ihren Höhepunkt fand. Von Barbara Hoppe. Wer den Feuilletonscout… Weiterlesen »Ausgezeichnet! Inklusion durch Kunst: „KAT18“ in Köln erhält den Best Practice Award 2018
Otto Freundlich, der kosmische Kommunist. Eine Werkschau im Museum Ludwig, Köln

Otto Freundlich, der kosmische Kommunist. Eine Werkschau im Museum Ludwig, Köln

  Eine Ausstellungsbesprechung von Stephan Reimertz Wir sollten Otto Freundlich (1878-1943) nicht nur als Opfer der Nazis sehen, sondern vor allem als Pionier der modernen Kunst. Das beweist die gelungene Werkschau im Kölner Ludwig-Museum. Manchem Besucher des Ludwig-Museums in Köln (Eigenbenennung: Museum Ludwig) mag trotz der bedeutenden Werke der künstlerischen Moderne, die sich darin befinden,… Weiterlesen »Otto Freundlich, der kosmische Kommunist. Eine Werkschau im Museum Ludwig, Köln

„Gerhard Richter. Neue Bilder“. Ausstellung im Museum Ludwig in Köln

  Am 9. Februar ist Gerhard Richter 85 Jahre alt geworden. Grund für das Museum Ludwig in Köln dem Maler, dessen Bilder zu den teuersten eines lebenden Künstlers zählen, eine Ausstellung zu widmen, die sowohl neue Werke als auch ältere aus dem Bestand des Hauses umfasst. Gerade in den letzten Jahren schuf der in Dresden… Weiterlesen »„Gerhard Richter. Neue Bilder“. Ausstellung im Museum Ludwig in Köln
„Fernand Léger. Malerei im Raum“. Ausstellung mit Wandgemälden des Künstlers im Museum Ludwig in Köln

„Fernand Léger. Malerei im Raum“. Ausstellung mit Wandgemälden des Künstlers im Museum Ludwig in Köln

Man kennt ihn vor allem als Maler. Doch Fernand Léger (1881-1955) war eigentlich Architekturzeichner. Viele Jahre arbeitete er in diesem Beruf, auch wenn er Anfang des 20. Jahrhunderts in Paris Kurse an der Ecole des Art Décoratifs belegte und sich zu den Kubisten hingezogen fühlte. 1908 bezog er sogar ein Atelier in der Pariser Künstlerkolonie… Weiterlesen »„Fernand Léger. Malerei im Raum“. Ausstellung mit Wandgemälden des Künstlers im Museum Ludwig in Köln
120 Jahren Rundfunk: „RADIO Zeit. Röhrengeräte, Design-Ikonen, Internetradio“. Ausstellung in Köln

120 Jahre Rundfunk: „RADIO Zeit. Röhrengeräte, Design-Ikonen, Internetradio“. Ausstellung in Köln

Es war vor 120 Jahren, als das Radio seinen Siegeszug antrat und zu einem Massenmedium wurde. Doch sollte es über 100 Jahre dauern, bis auch die Optik der Geräte sich gravierend veränderte. Noch bis vor gar nicht so langer Zeit war das Radio ein Kasten – aus Holz, kisten- oder truhenartig, in Stereoanlagen verbaut, leuchtendes… Weiterlesen »120 Jahre Rundfunk: „RADIO Zeit. Röhrengeräte, Design-Ikonen, Internetradio“. Ausstellung in Köln
Feuilletonscout empfiehlt... „Gemalte Verführung“. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln entdeckt den barocken Maler Godefridus Schalcken neu

!Tipp: „Gemalte Verführung“. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln entdeckt den barocken Maler Godefridus Schalcken neu

Rezension von Barbara Hoppe

Feuilletonscout empfiehlt... „Gemalte Verführung“. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln entdeckt den barocken Maler Godefridus Schalcken neuWenn man die große, lichte Halle des modernen Wallraf-Richartz-Museums im Herzen von Köln betritt, ahnt man nicht, dass man nur Minuten später sehr sinnlich in die Welt der Dunkelheit und des Lichts des Godefridus Schalcken (1643 – 1706), eintreten wird. Der Weg führt ins Untergeschoss durch eine Glastür und kaum hindurchgetreten, taucht man ein in ein Dämmerlicht, dass durch die Bilderlampen entsteht, ganz so, wie es die Kerzen in den Werken des barocken Malers tun.

 

Gemalte Verführung

Ein Drittel aller Arbeiten von Godefridus Schalcken sind in der aktuellen Ausstellung „Gemalte Verführung“ im Kölner Wallraf-Richartz-Museum zu sehen, darunter 26, die zum ersten Mal öffentlich gezeigt werden. Und sie ist wahrhaft gelungen. Von Bild zu Bild wandernd, bleibt man immer wieder staunend stehen ob der Meisterschaft des Malers, Licht und Dunkel abzubilden, in einer Kunstfertigkeit, die keinen Pinselstrich erkennen lässt. Mit Herzklopfen nähert man sich endlich Weiterlesen »!Tipp: „Gemalte Verführung“. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln entdeckt den barocken Maler Godefridus Schalcken neu

„Muttersprache Mameloschn“ am freies werkstatt theater, Köln

„Muttersprache Mameloschn“ am freies werkstatt theater, KölnDrei Zimmer, drei Frauen, drei Lebenswege: Lin, die Großmutter, überlebte das KZ und wurde eine erfolgreiche Sängerin in der DDR, Auslandstourneen inklusive, bis sie ihren Traum vom Sozialismus begraben musste, als ihr die Realität in Form von zunehmendem Antisemitismus entgegenschlug. Clara ist Lins Tochter, die der Mutter vorwirft, sie als Kind vernachlässigt zu haben. Clara möchte ihre jüdischen Wurzeln gern kappen und leidet darunter, dass ihr Sohn in einen israelischen Kibbuz ging und Tochter Rahel aus Interesse am Judentum aus der Enge der Familie ausbricht und sich in New York niederlässt.

Marianna Salzmanns Stück „Muttersprache Mameloschn“ (jiddisch für „Muttersprache“) gewann 2013 bei den Mühlheimer Theatertagen den Publikumspreis und ist für den Kölner Theaterpreis 2015 nominiert.Weiterlesen »„Muttersprache Mameloschn“ am freies werkstatt theater, Köln

Godefridus Schalcken (1643 – 1706), ein Star der barocken Malerei, wiederentdeckt im Wallraf-Richartz-Museum, Köln

Godefridus Schalcken (1643 – 1706), ein Star der barocken Malerei, wiederentdeckt im Wallraf-Richartz-Museum, Köln

Godefridus Schalcken (1643 – 1706), ein Star der barocken Malerei, wiederentdeckt im Wallraf-Richartz-Museum, KölnZu seiner Zeit war er ein Star: Godefridus Schalcken. Der 1643 als Sohn eines Predigers geborene Maler verstand es wie kaum ein anderer, mit dem Licht zu spielen und Dunkelheit darzustellen. Berühmt ist sein Bild einer jungen Frau, die bei Kerzenschein einen Brief in der Hand hält und dabei den Betrachter verschmitzt-geheimnisvoll anschaut. Die Menschen der Zeit schätzten die Eleganz, Sinnlichkeit, Themenvielfalt und technische Brillanz seiner Gemälde. Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz, die Medici in Florenz und der dänische Hof in Kopenhagen gehörten zu seinen Bewunderern. Der Wandel des Kunstgeschmacks im 19. Jahrhundert ließ den Ruhm des Malers verblassen. Seine Bilder gerieten in Vergessenheit.

Nun widmet sich das Weiterlesen »Godefridus Schalcken (1643 – 1706), ein Star der barocken Malerei, wiederentdeckt im Wallraf-Richartz-Museum, Köln

Musik: Academy of St. Martin in the Fields in Deutschland

Musik: Academy of St. Martin in the Fields in Deutschland

Musik: Academy of St. Martin in the Fields in DeutschlandMit ihrer Musik setzte sie Maßstäbe: Die Academy of St. Martin in the Fields, benannt nach der Kirche in London, wo das Ensemble anfangs spielte. Gegründet 1958, bestand das Kammerorchester zunächst aus Streichern verschiedener Londoner Symphonieorchester, die in dem anderen Umfeld Barockmusik auf neuen Instrumenten und ohne Dirigenten spielten. Das Ensemble entwickelte sich, Bläser kamen hinzu und der Gründer, Neville Marriner, übernahm den Part des Dirigenten.

Über Jahrzehnte bestimmte das Weiterlesen »Musik: Academy of St. Martin in the Fields in Deutschland

Operette: „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar an der Kammeroper Köln

Operette: „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar an der Kammeroper Köln

Operette: „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar an der Kammeroper Köln

© Kammeroper Köln

Sie ist schön und intelligent – und unglaublich reich. Denn das vermeintlich einfache Mädchen vom Lande – Hanna Glawari hatte es geschafft, einen reichen Banker zu heiraten, der noch in der Hochzeitsnacht das Zeitliche segnete. Nun stehen die Männer Schlange bei der jungen Witwe. Sie wollen an das große Geld, Hannas Esprit und Intelligenz hingegen interessieren sie nicht. Nur Graf Danilo – dem einst aus Standesgründen eine Ehe mit Hanna untersagt wurde – liebt die junge Frau, nicht ihr Geld. Doch aus Sorge, ebenfalls für einen Mitgiftjäger gehalten zu werden, offenbart er sich ihr nicht. Es bedarf erst einer amourösen Schleife, bis sich Hanna und Danilo glücklich in die Arme fallen dürfen.

Schmissige Melodien, erotischeWeiterlesen »Operette: „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar an der Kammeroper Köln

Béjart Ballet Lausanne in der Kölner Philharmonie

Béjart Ballet Lausanne in der Kölner Philharmonie

Béjart Ballet Lausanne in der Kölner PhilharmonieEr gilt als Erneuerer des neoklassizistischen Balletts, schuf in den sechziger Jahren das „spectacle totale“ (Totaltheater), ein Gesamtkunstwerk aus unterschiedlicher Sprache, Musik, Tanz und Regie und emanzipierte den Balletttänzer von seiner bis dato reduzierten Rolle als Hebepartner von Ballerinen: Maurice Béjart. Nach dem Tod des Choreographen 2007 führte das Ensemble den künstlerischen Anspruchs Béjarts fort.

Im Rahmen des Kölner Sommerfestivals ist dieWeiterlesen »Béjart Ballet Lausanne in der Kölner Philharmonie

Ausstellung: „One Night in Rio“ in Hamburg, Berlin, Köln und München. Die Deutsche Fußballnationalmannschaft hautnah während der Fußballweltmeisterschaft 2014

Ausstellung: „One Night in Rio“ in Hamburg, Berlin, Köln und München. Die Deutsche Fußballnationalmannschaft hautnah während der Fußballweltmeisterschaft 2014

Ausstellung: „One Night in Rio“ in Hamburg, Berlin, Köln und München. Die Deutsche Fußballnationalmannschaft hautnah während der Fußballweltmeisterschaft 2014Wer die Spannung des Turniers und den Triumph von vor rund einem Jahr, als Deutschland Fußballweltmeister wurde, noch einmal erleben möchte, hat jetzt gleich an mehreren Orten Gelegenheit dazu: In Hamburg, Berlin, Köln und München hängen großformatige Bilder des Fotografen Paul Ripke. Der Künstler hatte die Deutsche Fußballnationalmannschaft durch das Turnier begleitet, hielt Hoch- und Tiefpunkte fest, aber auch intime Momente hinter den Kulissen, bis hin zur Jubelfeier am Brandenburger Tor. Bilder des Anpfiffs vom ersten Spiel der Deutschen im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro, vom blutenden Weiterlesen »Ausstellung: „One Night in Rio“ in Hamburg, Berlin, Köln und München. Die Deutsche Fußballnationalmannschaft hautnah während der Fußballweltmeisterschaft 2014