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Am 2. Juni 1912 war es, als sich die Tore der Kölner Sonderbundausstellung, die der Moderne in Deutschland den Weg bereiten sollte, öffneten. Der „Sonderbund“ – eine Gruppe von Kunstbegeisterten, die zeitgenössische Künstler förderten – hatte alles zusammengetragen, was sich künstlerisch dem Altherbrachten des Kaiserreichs entgegensetzte: Rund 650 Exponate, darunter zahlreiche von van Gogh, Cézanne, Gauguin, Munch und Picasso. Der Erfolg war gigantisch, die Moderne war in der Gesellschaft angekommen.

Die ZEIT (37/2012): „Niemals zuvor und nie wieder sollte eine Kunstausstellung ein derartig mächtiges Credo intonieren wie 1912 […]“

Spiegel online: „Die Schau aber war tatsächlich umwerfend. Sie zeigte die Speerspitze der neuen, weitgehend expressionistisch geprägten europäischen Kunst.“

Anlässlich des 100. Jubiläums dieser außerordentlichen Schau zeigt das Wallraf-Richartz-Museum in Köln eine Retrospektive des Jahrhundertereignisses: Mit mehr als 100 der damals gezeigten Bildern zeichnet die Ausstellung die Schwerpunkte von 1912 nach. Leihgaben aus der ganzen Welt machten diese „Mission Moderne“ möglich.

„1912 – Mission Moderne. “
Ausstellung noch bis zum 30. Dezember 2012

Fotos der Ausstellung bei WDR online

Wallraf-Richartz-Musuem & Fondation Corboud
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
D-50667 Köln

Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag bis Sonntag: 10 – 18 Uhr
Jeden Donnerstag: 10 – 21 Uhr
Feiertag  10 – 18 Uhr

12 Euro/8 Euro