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„Wassily Kandinsky. Lehrer am Bauhaus“. Ausstellung in BerlinSeine Bilder kennt man, sie sind populär und manches schaffte es auch in die Massenvervielfältigung des Plakatdrucks und landete in Fluren, Wohnzimmer oder Küchen. Wassily Kandinsky (1866-1944), in Moskau geboren, lebte in Russland, Deutschland, Frankreich und war stets mittendrin, in den künstlerischen Umbrüchen der Zeit. Seine Lebensgefährtin war Gabriele Münter, seine Weggefährten Marianne von Werefkin, Alexej Jawlensky, Franz Marc, Alexander Rodtschenko oder auch Lyonel Feininger. Den Expressionismus und die abstrakte Kunst prägte er maßgeblich.

1922 folgte er dem Ruf von Walter Gropius ans Bauhaus in Weimar. Kandinsky lehrte dort bis zur Schließung des Hauses durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933. Dieser eher unbekannten Episode im Leben des Künstlers widmet das Bauhaus Archiv in Berlin derzeit eine Ausstellung.

Leihgaben vom Centre Pompidou Paris, aus dem Getty Research Institute Los Angeles, aus der Stiftung Bauhaus Dessau und Bestände des Bauhaus Archivs in Berlin dokumentieren, wie Wassily Kandinsky den Unterricht vorbereitete, welche Materialien er zur Anschauung verwendet hat und was seine Schüler mitschrieben. Daneben zeigt die Ausstellung seine Bilder aus der Zeit am Bauhaus sowie Werke seiner Kollegen.

Im Tagesspiegel heißt es: „Wassily Kandinsky war stets als reflektierender Künstler bekannt, seine frühen Schriften, vor allem „Über das Geistige in der Kunst“ von 1911, zählen zu den Grundlagen der modernen Kunst. Im Bauhaus-Archiv ist nun zu sehen, wie sorgfältig Kandinsky seine Überlegungen weitergegeben hat.“

Wassily Kandinsky. Lehrer am Bauhaus
Ausstellung noch bis zum 8. September 2014

Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung
Klingelhöferstraße 14
D – 10785 Berlin

Öffnungszeiten:
Mittwoch – Montag: 10-17 Uhr
dienstags geschlossen

Erwachsene Mittwoch, Donnerstag, Freitag 6,- € / Samstag, Sonntag, Montag 7,- €
Ermäßigt Mittwoch, Donnerstag, Freitag 3,- € / Samstag, Sonntag, Montag 4,- €