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Zwischen Kunst und Politik: Wandteppiche aus der DDR von 1955 bis 1989. Ausstellung in BerlinSie lagen in einem Verschlag im thüringischen Münchenbernsdorf: 32 Wandteppiche aus der ehemaligen DDR, hergestellt in den Jahren zwischen 1955 und 1989. Gewebtes, das anlässlich von Jubiläen, Empfängen, Staatsbesuchen, Sportfesten oder zentralen Veranstaltungen der FDJ nicht weniger darstellen sollte als Fortschritte und Errungenschaften der DDR. Gefunden hat sie ein Bielefelder Teppichfabrikant, der das Unternehmen in Thüringen übernahm – und auf die museumsreifen, aber völlig intakten Wandteppiche stieß.

Zu sehen sind sie nun im Aedes Architekturforum in Berlin. Sie zeigen Porträts von Lenin, Marx und Wilhelm Pieck oder besondere Bauten, demonstrieren den Stolz der DDR und sind handgefertigt. Ein Schatz der Geschichte, denn sie reihen sich ein in eine Tradition, die seit dem 4. Jahrhundert besteht: Wandteppiche galten immer als besonderes Zeichen von Macht und Wohlstand.

Die Berliner Zeitung fasst zusammen: „Zeitgeschichte ist das jetzt, nicht mehr Propaganda.“

Zwischen Kunst und Politik: Wandteppiche aus der DDR von 1955 bis 1989
Ausstellung bis zum 19. Januar 2017

Aedes Architekturforum
Christinenstr. 18
10119 Berlin

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 11–18.30 Uhr
Sonntag und Montag: 13–17 Uhr,

Eintritt frei

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