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„SUR/FACE. Spiegel“. Ausstellung in Frankfurt am MainEs blinkt und glitzert in unserer Welt. Kaum eine Ecke, kaum ein Gegenstand, in der oder dem wir uns nicht mehr oder weniger spiegeln: Es beginnt morgens im Bad und endet nicht beim Blick auf das Handy-Display. Häuserfassaden, Sport- und Fitnessstudios, Möbel – überall begegnen uns spiegelnde Oberflächen.

Was machen sie mit uns? Wie gehen Kunst, Design und Architektur damit um? In unmittelbarer Nähe der Frankfurter Bankentürme setzt sich das Museum Angewandte Kunst mit dem Phänomen spiegelnder Oberflächen auseinander. Auf 1.200 Quadratmetern zeigt die Schau Designobjekte unter anderem von Ron Arad, Ettore Sottsass und Oskar Zieta zusammen mit künstlerischen Arbeiten von beispielsweise Monir Shahroudy Farmanfarmaian, Isa Genzken oder Andy Warhol. Flankiert wird die Ausstellung von verschiedenen Interieurs, die zeigen, wie spiegelnden Oberflächen bereits Einzug in unsere Lebenswelt gefunden haben: Der Besucher schreitet durch eine verspiegelte Lobby und erreicht schließlich Wohn-, Ess-, Schlaf- und Badezimmer.

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Naoto Fukasawa, Déjà-vu, 2007 Stuhl Magis (Hersteller) Poliertes Aluminium Die Neue Sammlung – The Design Museum, München © Naoto Fukasawa; Magis, Italien

Die Frankfurter Neue Presse fasst zusammen: „Was veranlasst uns, uns mit Spiegeln zu umgeben? Ist es der Wunsch nach Wahrheit oder der, uns täuschen zu lassen, so wie im Märchen von Schneewittchen? Eine Antwort gibt auch diese Ausstellung nicht. Aber sie stellt die richtigen Fragen. In Zeiten, in denen der Narzissmus grassiert, ein wichtiges – und hier zugleich unterhaltsam präsentiertes Unterfangen.“
http://www.fnp.de/nachrichten/kultur/Das-Frankfurter-Museum-Angewandte-Kunst-beschaeftigt-sich-mit-Spiegeln;art679,2682174

SUR/FACE. Spiegel
Ausstellung bis zum 24. Oktober 2017

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

Öffnungszeiten
Montag:  geschlossen
Dienstag, Donnerstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Mittwoch: 10 bis 20 Uhr

9 Euro/4,50 Euro

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