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Das 16. Jahrhundert, in dem Pieter Bruegel der Ältere lebte, war unruhig und voller Umbrüche: Große Entdeckungen und Religionsstreitigkeiten bewirkten, dass Weltbilder ins Wanken gerieten und nichts mehr zu sein schien, wie es immer war. Zeit für Pieter Bruegel d.Ä. aufzubrechen und sich selbst ein Bild zu machen. Von den Niederlanden reiste er über die Alpen nach Italien, traf auf Gelehrte – und hielt dann seinen Blick auf die Welt in eigenen Bildern fest: In Landschaften, Spuk- und Höllenszenen, satirischen Allegorien, Schiffsdarstellungen, biblischen Historien und wilden Bauernfesten mit Liebe zum Detail, zu Nebendarstellungen und in Anspielungen auf aktuelle Debatten.

Die Kunstsammlungen Chemnitz widmen dem großen flämischen Maler und Zeichner, dessen Gesamtwerk gern als geistreich und rätselhaft bezeichnet wird, derzeit eine Einzelausstellung. Zu sehen sind 88 Druckgrafiken, darunter auch die berühmte Zeichnung „Die Imker“, eine Leihgabe aus dem Berliner Kupferstichkabinett.

Pieter Bruegel d. Ä. und das Theater der Welt
Ausstellung noch bis zum 6. Juli 2014

Kunstsammlungen Chemnitz
Theaterplatz 1
09111 Chemnitz

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, Feiertag: 11 – 18 Uhr

6 Euro/4 Euro