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Russische Realisten in Chemnitz: Die Peredwischniki waren eine Sezessionsbewegung in Russland, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Porträts sowie Landschafts- und Genredarstellungen gegen die klassische Sankt Petersburger Akademiemalerei wandte.

In Chemnitz sind derzeit 90 Werke aus dieser Zeit zu sehen. Bisher in Deutschland selten oder nie ausgestellte Bilder erwarten den Besucher, darunter Ilja Repins „Wolgatreidler“ und sein Tolstoi-Portrait, aber auch Valentin Serows Darstellung des Fürsten Jussupow, Drahtzieher des Mordanschlags auf Rasputin im Jahre 1916.

Die ZEIT (10/2012) lobt: „Es gibt Gemäldeausstellungen, die sind für den Geschichtsfreund genauso fesselnd wie für Kunstliebhaber.“

Deutschlandradio Kultur positiv: „ Nolens volens ertappt man sich dabei, dass die Maltechnik, die virtuose Komposition, die Farben und die bestechend herausgearbeitete Psychologie der Figuren und die Stimmung der Landschaften in ihren Bann schlagen, obwohl man die Zeiten dieser künstlerischen Haltung längst vergangen weiß.“

Die Peredwischniki – Maler der Russischen Realismus
Ausstellung noch bis zum 28. Mai

Kunstsammlungen Chemnitz
Museum am Theaterplatz
Theaterplatz 1
09111 Chemnitz

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, Feiertag
11 – 18 Uhr

7 Euro / 4,50 Euro