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Neu im Kino: „Die Taschendiebin“Korea in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Japaner halten das Land besetzt. Einzig auf dem Anwesen der reichen Erbin Hideko scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Hierher verschlägt es die Taschendiebin Sookee. Als Dienstmädchen getarnt, soll sie die junge Frau um ihr Vermögen bringen. So jedenfalls möchte es der Heiratsschwindler Fujiwara, der sich erhofft, dass Sookee ihm den Weg an die Seite der reichen Schönen ebnet. Aber auch Hidekos Onkel hat es auf das Geld seiner Nichte abgesehen. Er quält sie mit erotischen Lesungen, die sie für geifernde Aristokraten geben muss. Außerplanmäßig wird es, als echte Gefühle ins Spiel kommen, denn Sookee und Hideko verlieben sich ineinander…

Deutschlandradio Kultur ist begeistert: „Wie Park Chan-wook sein Personal durch die atemberaubend schönen Innenräume des Palastes führt, ist eine Kunst für sich. […]Das ist ohne Zweifel einer der spannendsten und schönsten Thriller der letzten Zeit. Ein opulenter Geniestreich […]“

Der Deutschlandfunk ebenso: „“Die Taschendiebin“ ist ein Film voller Eleganz und Tempo, Drive und Dynamik, getrieben von schöner Musik und bemerkenswerter Inszenierungskunst.“

Spiegel online fasst zusammen: „In seinem Thriller „Die Taschendiebin“ entfesselt der koreanische Meisterregisseur Park Chan-wook ein brillantes Spiel um Verführung und Verbrechen, in dem auch die Zuschauer wunderbar getäuscht werden.“

Die taz meint: „Doch Park verharrt in „Die Taschendiebin“ nicht bei schwülstig-schönen Bildern, sondern nutzt die betörenden Bilder zwischen Viktoranismus und Naturhorrorfilm als Kontrapunkt zur selbstbefreienden Explosion des Begehrens, die die japanisch-koreanische Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts hinwegfegt.“

Cinema online schwärmt: „Im Rausch der Sinne: ein betörender, kunstvoll inszenierter Meilenstein des erotischen Kinos.“

 

 

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Neu im Kino: „Die Taschendiebin“, 5.0 out of 5 based on 2 ratings