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Als der britische König George VI. samt Gattin zum Staatbesuch in den USA eintrifft, scheint der Aufenthalt unter keinem guten Stern zu stehen: Die Amerikaner möchten sich nicht in den bevorstehenden Krieg hineinziehen lassen und auch auf menschlicher Ebene funktioniert es zunächst gar nicht. Der Versuch, Kontakt zur ländlichen Bevölkerung aufzunehmen, wird von dieser ignoriert. Und in den Schlafgemächern erwarten Königin und König an den Wänden Karikaturen der Briten aus dem Unabhängigkeitskrieg. Der Pressetermin entwickelt sich zum Fiasko, sollen dem royalen Paar beim Staatspicknick doch Hotdogs serviert werden. Doch ausgerechnet das anstandslose Verspeisen dieser amerikanischen Leibspeise soll schließlich das Eis brechen.

Das Wochenende auf dem Landsitz des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt hat es wirklich gegeben. Basierend auf den Tagebuchaufzeichnungen und Briefen von Daisy, Roosevelts Cousine und heimliche Geliebte, entwickelte Regisseur Roger Michell („Notting Hill“) den amüsanten Blick auf die Weltgeschichte mit Bill Murray in der Rolle Roosevelts.

NDR online konstatiert: „Genüsslich spielt Mitchell mit den Klischees von arroganten Engländern und ungehobelten Amis. Im englischen Original klingen die Kommentare des Königs zu den amerikanischen Essgewohnheiten noch etwas snobistischer.“

Der Berliner Tagesspiegel online lobt: „„Hyde Park am Hudson“ ist brillant erzählt, exquisit in Szene gesetzt und erinnert an die Leichtigkeit französischer Sommerkomödien. Ein Film, der mehr ist, als es auf den ersten Blick scheint. Wann hat man das heutzutage schon noch? Sehenswert.“

Cinema online positiv: „Regisseur Roger Michell nähert sich den historischen Ereignissen mit augenzwinkerndem Humor und einem feinen Gespür für subtile Ironie. Fast mühelos verbindet Michell Politi­sches und allzu Privates.“

Filmplakat “Hyde Park on Hudson”

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