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Man nehme Dreierlei:

Erstens, einen Dirigenten von Weltruhm: Kent Nagano, derzeit noch Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper und Music Director des Orchestre symphonique de Montréal.

Zweitens, Christian Gerhaher, ein nicht minder ausgezeichneter Bariton, der seit Ende der neunziger Jahre Erfolg um Erfolg feiert.

Und drittens Gustav Mahler, Komponist großer Sinfonien, aber auch von Liedern, die ihm nicht nur als Vorbereitung seiner großen Werke dienten (Orchesterlieder), sondern auch Möglichkeit boten, persönliche Erlebnisse und seine Interpretation der Welt zu vertonen.

Alles drei zusammen ergibt die CD „Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen, Kindertotenlieder, Rückert-Lieder“. Eine unglückliche Liebe, der Verlust der eigenen Tochter, vertonte Texte von Rückert, die auch Mahlers Seelenzustand zu beschreiben scheinen, bilden den Kern der Zusammenstellung des Albums.

Der Deutschlandfunk lobt: „Rührselige Sentimentalität hat in Christian Gerhahers Interpretationen der Lieder Gustav Mahlers keinen Platz; eher setzt der Bariton auf Transparenz und messerscharfe hintergründige Analyse. Kent Nagano und das Orchestre Symphonique de Montréal sind zudem kongeniale Partner: Sie arbeiten die Farbigkeit und Poesie, aber auch die Dramatik und beklemmende Dunkelheit der Partituren deutlich heraus.“

BR online ebenso: „Hier musizieren zwei Künstler, die in jedem Moment intuitiv wissen, wo der andere hinwill.“

Gustav Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen, Kindertotenlieder, Rückert-Lieder
Christian Gerhaher, Bariton,
Orchestre Symphonique de Montréal, Kent Nagano
Sony Classical 888837013321

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