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Orso - Rock Symphony Night in der Berliner Philharmonie – Pink Floyd trifft auf Igor Stravinsky, Gustav Mahler auf Led ZeppelinVon Birgit Koß

Ein riesiger Klangkörper mit über 220 Mitwirkenden bringt am 3. Januar die Philharmonie zum Kochen. Der Stil des “Crossover”, der häufig belächelt wird, ist in der Form wie ORSO ihn präsentiert, bislang mit nichts vergleichbar – eine  Grenzüberschreitung zwischen zwei scheinbar grundsätzlich verschiedenen Musikgenres, in diesem Fall der als „klassisch“ benannten E-Musik und U-Musik aus den Bereichen Rock, Pop und Jazz. Musiktitel von Pink Floyd, Led Zeppelin, Queen u.v.a. verwandeln sich in symphonische Tondichtungen, in denen das Originalmaterial von Rocklegenden wie Jim Morrison, Freddy Mercury, Eric Clapton etc. zu symphonisch-thematischem Material wird. Pink Floyd trifft auf Igor Stravinsky, Gustav Mahler auf Led Zeppelin, The Kinks treffen auf Maurice Ravel.

Allein schon die aufwändige Besetzung mit über 120 Orchestermusikern und an die 100 Choristen sorgt für ein gewaltiges Klangerlebnis. Ein Konzerterlebnis auf höchstem Niveau verspricht die Orchestra & Choral Society Berlin – kurz ORSO – mit einer großen Mahler-Besetzung, fünfköpfiger Rockband, großem gemischtem Chor und spannenden Gesangssolisten aus den Welten Rock, Pop, Jazz, Musical und Oper. In seinen Arrangements kleidet Gründer, Dirigent und Macher Wolfgang Roese Rock-Hits der 70er und 80er Jahre in symphonische Gewänder und möchte damit möglichst viele Menschen ansprechen:

„Ich halte es gern wie Leonard Bernstein, der nicht so sehr zwischen E- und U-Musik als viel mehr zwischen guter und schlechter Musik unterschieden hat. Wenn ein großes Publikum bekannte Hits feiert und total aus dem Häuschen ist, obwohl große Passagen auch mal verfremdet oder gar atonal und hochkomplex daher kommen, erfüllt mich das mit Stolz. – Wenn diese Menschen, die nie auf die Idee gekommen wären, in ein klassisches Symphoniekonzert zu gehen, dann auch wieder bei ORSOphilharmonic zu finden sind und dort ohne Vorurteile und mit der gleichen Begeisterung den Symphonien Tschaikowskys, Scriabins oder Mahlers lauschen, sich von Verdis Requiem in den Bann ziehen lassen oder selbst zeitgenössische Komponisten spannend finden, dann – und erst dann! – bin ich ganz zufrieden!“


ORSO – Rock Symphony Night
Mittwoch, 3. Januar 20 Uhr
Einlass ab 19 Uhr Philharmonie Berlin, großer Saal
Herbert-von-Karajan-Straße 1,
10785 Berlin

ORSO – The Rock Symphony Orchestra
Musikalische Leitung: Wolfgang Roese

Die Solisten:
Brenda Boykin
Mennana Ennaoui
Susanne Müller
David Michael Johnson
Alex Melcher
Gunnar Schierreich
Stammzellformation Berlin

Mehr zum Thema “Rock Symphony” hier.
Mehr zum Thema “ORSO” unter www.orso.co und www.orso.berlin

Tickets an allen bekannten Vorverkaufstellen und unter www.orso.berlin | Telefon: 030 31162 600

 

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