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Das Goethes Geburtshaus in Frankfurt am Main steht, mag hinlänglich bekannt sein. Dass sein wohntechnisch viel interessanteres Anwesen in Weimar zu finden ist, ist an dieser Stelle persönliche Meinung. Kunsthistorisch betrachtet, findet der Besucher nur im Frankfurter Haus jede Menge Bilder aus der Zeit Goethes (1749-1832).

Zum einen war Goethes Vater ein leidenschaftlicher Kunstsammler und richtete im zweiten Stock seines Heimes eine große Sammlung ein. Zum anderen befindet sich im Nebentrakt des 1897 eröffneten Museums zusätzlich eine Gemäldekammer mit rund 500 Werken bedeutender Künstler wie Füssli, Tischbein oder von Kügelgen. Die Motive sind häufig Goethe selbst, seine Verwandten und Bekannten, aber auch die von ihm umschwärmten Frauen. Darüber hinaus überrascht das Museum auch mit einem Raum, der ausschließlich der Romantik gewidmet ist und Caspar David Friedrichs „Abendstern“ vorhält.

Frankfurter Goethe-Haus
Freies Deutsches Hochstift
Großer Hirschgraben 23-25
60311 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 10.00 – 18.00 Uhr
Sonntag und an Feiertagen: 10.00 – 17.30 Uhr

7 Euro / 3 Euro