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Köpfe – genauer: Portraits – sind derzeit im Bode-Museum Berlin zu sehen: Mehr als 150 Werke von über 40 Meistern erwarten den Besucher, darunter Donatello, Botticelli, Bellini, Mantegna, Raffael und Leonardo da Vinci. Sie geben Einblick in die vielfältige Entwicklung der Portraitmalerei, die sich im 15. Jahrhundert zu einer eigenständigen Kunstform herausbildete, als auch Nicht-Adlige begannen, sich malerisch verewigen zu lassen. Aussehen, Persönlichkeit, Nähe zum Betrachter, aber auch so etwas wie „Imagebildung“ spielten dabei eine Rolle und führten nicht nur zu mancher Kritik des Portraitierten am Künstler, sondern auch dazu, dass häufig der Maler selbst zur „Marke“ wurde.

Kurator Stefan Weppelmann arbeitete sieben Jahre lang an der Vorbereitung der Ausstellung. Mehr als 50 große Museen, darunter die Uffizien in Florenz, der Pariser Louvre und die Londoner National Gallery liehen ihre Bildschätze dieser großen Schau.

Zeit online fasst zusammen: „Wache Augen, tiefe Blicke. Als der Mensch sich selbst entdeckte: Eine großartige Ausstellung in Berlin zeigt die italienischen „Gesichter der Renaissance““.

FAZ net: „Aus der Wunderkammer des Gesichts. Vom humanistischen Ideal zur Schönheit des Hermelins: Eine große Ausstellung im Berliner Bode-Museum feiert die vielseitige Porträtkunst der Renaissance. Auf die Erneuerung der abendländischen Bilderwelt fällt durch sie sogar neues Licht.“

Deutschlandradio Kultur positiv: „So bietet die Ausstellung reichlich Genuss und vielerlei Erkenntisse. Sie ermöglicht die Begegnung mit einzigartigen Werken und Zeitgenossen der großartigen Epoche, etwa der Totenmaske Lorenzo di Medicis, oder drei Bildnissen derselben, von Botticelli gemalten Frau, die – aus New York und Bergamo kommend – in Berlin erstmals aufeinandertreffen.“

Gesichter der Renaissance
Ausstellung vom 25. August bis 20. November 2011

Bode-Museum – Museumsinsel Berlin
Am Kupfergraben 1
10178 Berlin

Wegen der starken Nachfrage ist mit Wartezeiten zu rechnen.
Alle Informationen: hier