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Die Reihe „Kunst des 20. Jahrhunderts“ ist derzeit in der Neuen Nationalgalerie in Berlin zu sehen. Noch bis 2013 zeigt das Haus Werke aus der eigenen Sammlung.

Nach „Moderne Zeiten. Die Sammlung. 1900-1945″ erwartet den Besucher nun Kunst von 1945 – 1968. Dabei arbeitet die Ausstellung die unterschiedliche Entwicklung im Westen und Osten der Republik heraus. Geprägt vom Kalten Krieg, galt die abstrakte Kunstin der Bundesrepublik als Synonym der Freiheit und Pop-art als Reaktion auf den Massenkonsum, während sich in der DDR vor allem die Figuration durchsetzte und der Mensch in den Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens rückte.

Der Deutschlandfunk kommentiert: „Die Ausstellung ist schön, sie strotzt erneut von Qualität und einigen interessanten, nie aus den Depots hervorgeholten Positionen, die es verdient haben, lange sichtbar zu sein. Sie ist elegant und vielbezüglich gehängt, man kann einen ganzen Tag darin verbringen und über manch irrwitzige Künstlerbiografie nachdenken. […] Aber dennoch ist die Ausstellung diesmal am eigenen Anspruch gescheitert. Sie bleibt in alten Diffusionen stecken.“

Zeit online meint: „[…]durch den scharfen zeitlichen Schnitt ’45 und ’68 lässt sich in die Tiefe bohren und Erstaunliches, Unbekanntes, lange nicht Gezeigtes an die Oberfläche befördern.“

Welt online fasst zusammen: „Und so ist „Der geteilte Himmel“ doch eine konventionelle Sammlungspräsentation geworden – ergänzt nur um die kleine Randbemerkung, dass die Kunst im Osten zwar vorhanden, aber aus diversen Gründen nicht so vielseitig war wie im Westen. Das allerdings hatte man auch schon vor der Ausstellung gewusst.“

Der geteilte Himmel.
Die Sammlung. 1945-1968.

Ausstellung noch bis Ende März 2013

Überblicksführung durch die Ausstellung
jeden Samstag und Sonntag, 15 Uhr, 3 Euro

Neue Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50
10785 Berlin