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„Der Bücherwurm“, „Der arme Poet“ – wer kennt nicht den zipfelbemützten Mann, der unter Decken und mit einem Regenschirm in seinem Bett liegt und dichtet. Der Maler dieser Szene: Carl Spitzweg (1808 – 1885).

Anna Scheib: Sonntag in meinem Herzen

Dank des Schweinfurter Industriellen Georg Schäfer (1896 – 1975) ist seit 2000 dessen Sammlung deutscher Kunst des 19. Jahrhunderts in Dauer- und Wechselausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich. Darunter derzeit auch die weltweit größte Sammlung von rund 250 Werken aus allen Schaffensperioden des Münchner Künstlers, der es verstand, fast 500 seiner Bilder bis nach Amerika zu verkaufen. Die Schau umfasst 160 Gemälde und 110 Zeichnungen. Populäres steht hier neben weniger Bekanntem, durchkomponierte Bilder neben Zeichnungen und Skizzen.

Welt online meint: „skurrile Figuren und versteckte Gesellschaftskritik: Die Bilder des Malers Carl Spitzweg zeugen vom ganz eigenen Blick auf seine Zeitgenossen.“

BR online hält fest: „Seine Bilder stecken voller Ironie, jedes Detail hat eine Bedeutung.“

CARL SPITZWEG
Die weltweit größte Sammlung
Ausstellung noch bis zum 30. November 2014

Museum Georg Schäfer
Brückenstraße 20
97421 Schweinfurt

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10 – 17 Uhr,
Donnerstag: bis 21 Uhr

7 Euro/6 Euro