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Fritz Winter arbeitete erst einige Jahre im Bergbau, bevor er 1927 als 22-jähriger ans Bauhaus in Dessau ging. Dort war er Schüler von Paul Klee, Wassily Kandinsky und Oskar Schlemmer. 1937 verboten ihm die Nazis seine Kunst. Am Ammersee hielt er sich mit Holzschnitzereien über Wasser, bevor er in den fünfziger Jahren zum wichtigsten Vertreter der abstrakten Nachkriegskunst wurde.

In seinem Geburtshaus in Ahlen (Westf.) erwartet den Besucher ein großer Teil seiner Kunst, kuratiert von Winters Nichte Helga Gausling. 1975, ein Jahr vor Winters Tod eröffnet, organsiert Gausling drei Ausstellungen im Jahr und kooperiert eng mit dem Fritz-Winter-Atelier in Dießen am Ammersee, das von ihrem Sohn geführt wird.

Die ZEIT (24/2012) konstatiert: „»Gebändigtes Informel« hat man sein Gesamtwerk einmal überschrieben, ein Etikett, hinter dem sich ein langsamer und schrittweiser Aufbruch in eine lichtere formale Freiheit verbirgt. Im westfälischen Ahlen kann man diesen exemplarischen Weg und damit ein gewichtiges Stück deutscher Nachkriegskunst verfolgen.“

Fritz-Winter-Haus
Südberg 72 – 74
59229 Ahlen

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch und Samstag von 15.00 – 18.00 Uhr
Sonntag von 11.00 – 18.00 Uhr