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Fritz Langs Science-Fiction Saga „Metropolis“ von 1927 kannte die Filmwelt fast 80 Jahre nur unvollständig. Bereits vier Monate nach seinem Erscheinen zog ihn die Produktionsgesellschaft wieder zurück und unterzog ihm einer erneuten Bearbeitung. Grund war die Schnittfassung eines amerikanischen Bühnenautors, der den Film für Paramount schnitt. Channing Pollock kürzte den Film radikal, kappte Zwischentitel, Figuren und vor allem die Frauenbüste „Hel“, die für das Verständnis des Gesamtwerks bedeutend ist. Nach weiteren Kürzungen lag das zweieinhalbstündige Werk 1934 schließlich in einer Neunzig-Minuten-Fassung vor.

Entdeckt wurde eine der wenigen geretteten Langfassungen vor drei Jahren im Nachlass eines Filmsammlers in Südamerika. Mit Hilfe der  Murnau-Stiftung konnte der Film restauriert werden.

Nach 1927 kommt Fritz Langs Originalfassung von „Metropolis“ nun wieder in die Kinos.

kultiversum: „Der Fund des 16-Millimeter-Filmnegativs ermöglichte die fast vollständige Rekonstruktion des filmgeschichtlichen bahnbrechenden Werkes, das als erster Film überhaupt in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen wurde.“

Kino zum Film: hier