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Hans Fallada, geboren 1893 in Greifswald, gestorben 1947 in Berlin, hieß eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Doch sein Weg dorthin war keineswegs einfach. Schon früh litt er unter seinem Vater, in der Schule war er ein Außenseiter und ein als Duell geplanter Doppelselbstmord mit seinem Freund endete im Fiasko: Der Freund starb und Fallada wurde wegen Totschlags angeklagt, aber aufgrund von Schuldunfähigkeit nicht verurteilt. Weitere Probleme durch seine Alkohol- und Drogensucht folgten.

Erst in den dreißiger Jahren begann der schriftstellerische Erfolg. „Kleiner Mann, was nun?“ wurde weltweit bekannt. Durch Übersetzungen ins Hebräische und Neuübersetzungen ins Französische erlebte sein Werk jüngst eine neue Blüte. Die Geschichte des Ehepaares Hampel, das Flugblätter gegen Hitler verteilte und denunziert worden war, fand ihren Niederschlagt in „Jeder stirbt für sich allein“, 2011 neu aufgelegt im Aufbau Verlag.

Mit „Damals bei uns daheim“ und „Heute bei uns zu Haus“ schuf Fallada zwei umfangreiche autobiographische Werke. Das Hans Fallada Archiv im brandenburgischen Carwitz, wo Fallada ein Anwesen besaß, beschäftigt sich nun in einer Ausstellung intensiv mit dem Leben und der Familie des Autors.

Alle Informationen zum Hans Fallada Archiv und dem Hans Fallada Museum, z.T. nur telefonisch hier:

Hans Fallada ArchivOT CarwitzZum Bohnenwerder 217258 Feldberger Seenlandschaft