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Albrecht Dürer, dieser 1471 in Nürnberg geborene und 1528 dort gestorbene, dieser deutsche Künstler hatte einen Migrationshintergrund? Ja, sagt das Fembohaus in Nürnberg in seiner derzeitigen Ausstellung „Von nah und fern. Zuwanderer in die Reichsstadt Nürnberg“. Natürlich, Nürnberg war ein Drehkreuz des Handels, und dadurch per se Anziehungspunkt für Menschen aller Herren Länder. Nicht nur Künstler wie Dürers Vater, ein Goldschmied aus Ungarn, auch Handwerker und Händler kamen in die Stadt und gaben ihr ein multikulturelles Gepräge, viele auch, weil sie gezielt von der Stadt Ende des 15. Jahrhunderts angeworben wurden.  Nach dem Dreißigjährigen Krieg gewährte die Reichstadt zusätzlich Glaubensflüchtlingen aus Österreich und den Niederlanden Zuflucht.

Die Ausstellung spürt anhand von 25 Biographien den Motiven des Zuzugs nach und zeigt, was der Transfer von Wissenschaft, Kunst und Handwerk für die Stadtgesellschaft bedeutete.

Von nah und fern. Zuwanderer in die Reichsstadt Nürnberg
Ausstellung noch bis zum 10. August 2014

Stadtmuseum Fembohaus
Burgstraße 15
90403 Nürnberg

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag: 10 – 17 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag: 10 – 18 Uhr

5 Euro / 3 Euro