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Gigantische Paläste, Moscheen, Jagdgehege, Polospielfelder und Pferderennbahnen – das war Samarra am Tigris, rund 120 km nördlich von Bagdad und in den Jahren 836 bis 892 Regierungssitz des abbasidischen Kalifenreichs. Die Stadtanlage gilt als eine der aufwändigsten der Welt. Ihre Ausdehnung betrug fast 50 km Länge.

Von 1911 bis 1913 grub der deutsche Archäologie Otto Herzfeld die Ruinen der einstigen Residenzstadt aus. Anlässlich des 101. Jubiläums dieser Arbeiten zeigt das Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum in Berlin eine Auswahl der Funde, darunter Grabungsfotos, Reste von Wandmalereien, Stucken und Holzvertäfelungen, aber auch Kunsthandwerk wie Keramiklüster, chinesisches Porzellan und geschliffenes Glas.

„Samarra. Zentrum der Welt. 100 und 1 Jahr archäologische Forschung am Tigris“
Ausstellung noch bis zum 26. Mai 2013

Pergamonmuseum
Bodestraße 1-3
10178 Berlin

Öffnungszeiten:
täglich 10 – 18 Uhr
donnerstags 10 – 20 Uhr

10 Euro / 5 Euro