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Die verbogenen Löffel eines Uri Geller, Gipsabdrücke von Händen, die Geister nach einer Séance hinterlassen haben, Sichtbarmachung subatomarer Teilchen – das Unerklärliche ist vielfältig, ruft aber in der Regel Kopfschütteln und Ungläubigkeit hervor. Ob Humbug oder Wissenschaft, Religion, Mystik, Kunst oder Technik: Die Hamburger Ausstellung gibt keine Antworten auf wahr oder falsch. Stattdessen zeigt sie Zusammenhänge, macht deutlich, was allen Phänomenen gemeinsam ist: Das außerordentliche Ereignis. Dies illustriert sich am „Wunder von Bern“ ebenso wie am überdurchschnittlich leistungsstarken Formel-1-Rennwagen. Und nicht selten führte der Drang nach Aufklärung von Wundern zu wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Kindern kommt in dieser Ausstellung eine besondere Rolle zu: Für sie haben die Ausstellungsmacher eigens eine „Kinderspur“ eingerichtet, die kindgerecht zum Staunen und Debattieren einlädt.

Zeit online konstatiert: „Denn wenn die üblichen Denkschablonen fallen, öffnet sich der Blick für die außergewöhnlichen, verstörenden und mitunter auch wunderbaren Seiten des Daseins. Wer die Hamburger Ausstellung verlässt, kann jedenfalls unvermutet die Erfahrung machen, dass die Welt voller Wunder ist.“

WUNDER
Kunst, Wissenschaft und Religion vom 4. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Noch bis zum 5. Februar 2012

Deichtorhallen Hamburg
Deichtorstraße 1–2
20095 Hamburg

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 11 − 18 Uhr
Jeden 1. Donnerstag im Monat: 11 − 21 Uhr (außer an Feiertagen)

9 Euro/6 Euro