GD Star Rating
loading...
„No Name Design“. Die Geschichte unserer Alltagsgegenstände im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe

Das Maß aller Dinge, Foto: Hans Hansen

Gutes und zeitloses Design – wir halten es fast täglich in den Händen: Scheren, Brillen, Handschuhe. Funktionale Dinge, die meist raffinierter gestaltet sind, als wir es ahnen. Und wer sie erfunden hat, wissen wir zumeist gar nicht.

Der Schweizer Produktgestalter und Dozent Franco Clivio lebt seine Liebe zum „No Name Design“: Rund 1.000 Gegenstände umfasst seine Sammlung überwiegend kleiner Objekte, die jetzt im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zu sehen sind. 30 Vitrinen füllen sie, sorgfältig arrangiert vom Fotografen Hans Hansen. In 29 Kapiteln erzählen die Exponate die Geschichten hinter ihrem Design. Fotostrecken erklären, wie die Dinge funktionieren, ein Filmportrait stellt den Sammler Franco Clivio vor.

Spiegel online hält fest: „Beide, Clivio und Hansen, eint die Leidenschaft, unscheinbare Alltagsgegenstände aus dem Schatten der Anonymität zu ziehen. Sie schaffen es, den Betrachter über Scheren, Fäden nachdenken zu lassen – über Baugelenke oder Drähte.“

NDR.de meint: „Und so zeigt diese Ausstellung gutes zeitloses Design. Wie raffiniert eine Schnapsflasche ist, deren Verschluss zugleich als Glas funktioniert, wie faszinierend schön und einfach ein Modellflugzeug aus Federn ist: Franco Clivio führt es in seiner Wunderkammer des Alltäglichen vor.“

Deutschlandradio Kultur fasst zusammen: „1001 Sache bringt Franco Clivio jetzt in Hamburg zusammen: Tausend Objekte und ihren Betrachter. Da kann noch einiges passieren.“

Der Deutschlandfunk staunt: „Aufwendige, virtuose Formen, geradezu Funktionsuniversen im Kleinen lassen sich bewundern […]“

Form für Gummihandschuhe | Die Herstellung von Gummihandschuhen verlangt Gussformen mit fehlerfrei glatten Oberflächen. Keramik eignet sich ideal. Die Form wird in Latex getaucht; wenn das Material getrocknet ist, lässt sich der Handschuh abziehen. | Foto: Hans Hansen

Form für Gummihandschuhe | Die Herstellung von Gummihandschuhen verlangt Gussformen mit fehlerfrei glatten Oberflächen. Keramik eignet sich ideal. Die Form wird in Latex getaucht; wenn das Material getrocknet ist, lässt sich der Handschuh abziehen. | Foto: Hans Hansen

No Name Design
Ausstellung bis zum 3. April 2016

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10-18 Uhr
Donnerstag: 10-21 Uhr
Donnerstag an oder vor Feiertagen: 10-18 Uhr

12 Euro/8 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Verwendung des Textes bitte Quelle angeben bzw. verlinken.