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Der neunjährige Oscar verliert seinen Vater (Tom Hanks) bei den Anschlägen des 11. September 2001. Voller Trauer, aber nicht ohne Hoffnung, streift in durch New York, in der Tasche einen Schlüssel, den er bei den Sachen seines Vaters gefunden hat. Überzeugt davon, dass sein Vater ihm eine letzte Botschaft hinterlassen hat, will der Junge das passende Schloss dafür finden. Auf seiner Suche trifft er auf viele besondere Menschen, die ihm helfen, findet seinen einen Großvater (Max von Sydow) und kommt seiner Mutter (Sandra Bullock) näher.

Der Film basiert auf der literarischen Vorlage von Jonathan Safran Foer „Extremely Loud and Incredible Near“.

Welt online positiv: „Daldry hat Foers Roman sinnvoll entpostmodernisiert, verschlankt und geschickt von dem Leid befreit, von dem Foer noch erzählen wollte. […]  Die Odyssee des Oskar Schell macht unglaublich warm ums Herz.“

Ebenso Süddeutsche online: „„Extrem laut und unglaublich nah“ ist ein beeindruckender Film über die Anschläge von 9/11 – mit einem der emotionalsten Kinomomente seit langem.“

Spiegel online kritisch: „Keine Analyse, keine Lektion, keine Erklärung – das ist ein durchaus interessanter Ansatz, um sich 9/11 zu nähern. Warum es dazu des riesigen Umwegs über den Besuch von 472 Menschen namens Black bedarf, bleibt aber ein Rätsel. […]. An den US-Kinokassen ist der Film hingegen zu Recht gescheitert.“

Zeit online konstatiert: „Der Film ist eine straffe Version des Stoffs – leider fehlt die Tiefe.“

Cinema online fasst zusammen: „Schwer zugängliches Trauerdrama, dessen Figuren dem Zuschauer fremd bleiben.“

Kino zum Film: hier