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12 Jahre hat Richard Linklater an dem Film gedreht: Die erste Szene fand 2002 statt, die letzte Klappe fiel 2013. „Boyhood“ beginnt mit der Einschulung von Mason, der mit seiner Familie in Austin lebt und endet mit dessen Eintritt ins College. Dazwischen erlebt der Zuschauer das Leben einer Familie, in der die Eltern in Scheidung leben, die Mutter immer wieder an die falschen Männer gerät, der Vater sich nicht genug um die Kinder kümmert, die Schwester anstrengend ist und natürlich das Heranwachsen von Mason, mit dem ersten Bier, dem ersten Joint, der ersten Liebe.

Insgesamt entstand der Film an 39 Drehtagen. Jährlich kamen die vier Protagonisten und wechselnde Nebendarsteller für 3-4 Tage zusammen, um den nächsten Abschnitt zu produzieren. Premiere war schließlich beim Sundance Film Festival 2014. Bei der diesjährigen Berlinale erhielt der Film den Silbernen Bären für die beste Regie.

Deutschlandradio Kultur lobt: „Linklater erzählt unspektakulär, was seinen Film so ungeheuer diskret-spannend werden lässt. […] keine Fallstricke, keine Tricks,keine Explosionen. Und genau dadurch ist der Film hoch spannend und unterhaltsam. Das wahre Leben schreibt die allerbesten Geschichten, und der Film „Boyhood“ liefert den gelungensten Beweis. Der Film ist großartig!“

Der Deutschlandfunk hält fest: „Weil Linklater nicht einfach Jahreschroniken dreht, ist ihm mit diesem Film über diese zwölf Jahre auch eine kleine Kulturgeschichte der Jugend – zumindest in Amerika – gelungen. […] Linklater ist mit seiner besonderen auf viel Improvisation angewiesenen Versuchsanordnung ein außergewöhnlicher, dabei leicht und lässig unterhaltsam inszenierter Film gelungen […].“

Spiegel online begeistert: „Freuen Sie sich auf jede einzelne Minute von „Boyhood“. Der Film über einen Jungen, der zum Mann heranwächst, fängt das Leben so einfühlsam und wahrhaftig ein, wie es nur sehr selten im Kino zu sehen ist.“

Cinema online resümiert: „Ein einzigartiges Spielfilmprojekt von großer erzählerischer Kraft.“

Neu im Kino: "Boyhood"

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