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Bethlehem untersteht der Palästinenserbehörde, im Verborgenen ziehen die Hamas und al-Aqsa eigene Strippen. Um mehr über deren Aktivitäten herauszufinden, infiltriert der israelische Geheimdienst die Gruppen mit palästinensischen Informanten. Zu ihnen gehört auch der siebzehnjährige Sanfur, dessen Kontakt bei den Israelis Razi ist. Seit zwei Jahren spioniert der Junge bereits, das Verhältnis zu seinem Verbindungsmann erinnert an eine Vater-Sohn-Beziehung. Doch dann erfährt der israelische Geheimdienst, dass Sanfur immer noch Kontakt zu seinem älteren Bruder Ibrahim hat, der als Milizionär gesucht wird. Razi und Sanfur geraten in einen Loyalitätskonflikt, soll der Junge doch, um Ibrahim zu fassen, geopfert werden.

Der Deutschlandfunk lobt: „Wie sich in Adlers Film das Psychodrama mit dem Polit- und Geheimdienstthriller und einem fast dokumentarischen Blick auf den Konflikt in der Region verbindet – gespielt wird dieser Film von Laiendarstellern -, das ist große Kinoerzählkunst und äußerst spannend.“

3sat online hält fest: „“Bethlehem“ ist ein wichtiger, ein wuchtiger Film mit tollen Schauspielern – aber ohne Hoffnung.“

Spiegel online meint: „Ein Film über den Nahost-Konflikt, der eine Haltung hat, ohne Partei zu ergreifen? Mit dem Thriller „Bethlehem“ gelingt dem Israeli Yuval Adler dieses Kunststück.“

Cinema online fasst zusammen: „Schmerzhaft, verstörend und hoffnungslos.“

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Kino zum Film: hier