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Nach Nord- und Ostsee sind nun die Alpen dran: Kameramann Klaus Stuhl weiß, wie man mit einer Cineflex-Kamera umzugehen hat, einem Gerät, das eigentlich mal vom US-Geheimdienst entwickelt wurde und die gestochen scharfe Bilder macht. Bereits in der Naturdokumentation „Die Nordsee von oben“ zeigte er sein Können und lockte rund 200.000 Zuschauer in die Kinos. Nun lässt er in dem Film von Peter Bardehle und Sebastian Lindemann den Zuschauer über die Alpen fliegen – und liefert Bilder von Felsformationen und verschlungenen Straßen, vom Mont Blanc, den Dolomiten, dem Aletschgletscher und dem Allgäu, aber auch von Steinböcken, Kletterern und Mountainbike-Fahrern. Bilder, die kein Wanderer je sehen wird. Der Schauspieler Udo Wachtveitl, bekannt als Münchner „Tatort“-Ermittler“, kommentiert die Bilder.

Zeit online positiv: „Und so wird die Geschichte, wie zwei Kontinentalplatten aufeinanderprallen und sich zu einem Gebirge falten, nicht am Stück erzählt, sondern irgendwie immer mal wieder angesprochen. Das mag verwirren und unnötig Konzentration verlangen. Man kann sich aber auch einfach zurücklehnen und den Rundflug genießen. Ein Kinoticket, null Urlaubstage: So preiswert kommt man sonst nicht in die Alpen.“

Cinema online kritisiert: „Die Doku kann sich nicht so recht entscheiden, ob sie Ökodrama, Geschichtsstunde oder Tourismuswerbung sein will.“

Welt online konstatiert: „In geschmeidigen, völlig ruckelfreien Zooms und Schwenks werden Steinböcke, Kletterer und Mountainbiker aus großer Höhe umkreist und dürfen gestochen scharf und vom Fluglärm beinahe ungestört ihre waghalsigen Aktionen vollführen“

Die Alpen

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