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Wischershausen, ein 50-Seelen-Ort in der Nähe von Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, auch wenn natürlich die Technik Einzug gehalten hat. Und hier ist das Leben garantiert so, wie es Hochglanzmagazine es uns – das Landleben romantisierenden Städter – nicht zeigen: hart und arbeitsreich zwischen rund 1000 Euro im Monat und einer ordentlichen Portion Alkohol täglich.

Die Dokumentarfilmer Dirk Uhlig und Leopold Grün haben sich bereits in „Der rote Elvis“, ein Film über ein amerikanisches Elvis Double in der ehemaligen DDR, mit den gesellschaftlichen Veränderungen nach der Wende auseinandergesetzt und was diese für viele Menschen bedeuten.

Deutschlandradio Kultur positiv: „In ruhigen, mitunter schön komponierten Landschaftsbildern fangen die beiden Filmemacher den Alltag ein. […] Der Film rückt die hart arbeitenden und schlecht bezahlten Menschen auf dem Land in den Mittelpunkt, die ein Sinnbild der sozialen Ungerechtigkeit in unserem reichen Land abgeben. Ein sehenswertes Werk voller Wärme und schön gefilmt.“

Zeit online fasst zusammen: „Manchmal kommt einem Wischershausen vor wie der letzte Ort vor dem Nichts. Als hätte man die 50 Menschen, die dort leben, irgendwie vergessen. Der Film zeigt einen harten Alltag, von dem nur noch die wenigsten Menschen wissen. Den Regisseuren ist ein ehrlicher Film gelungen und eine berührende Momentaufnahme.“

Cinema online meint: „Leopold Grün und Dirk Uhlig zeichnen das ebenso anrührende wie unspektakuläre Porträt einer Dorfgemeinschaft in Mecklenburg-Vorpommern.“

Kino zum Film: hier