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Neu im Kino: Der Dokumentarfilm „Rabbi Wolff“. Über einen der ungewöhnlichsten Rabbiner der Welt1927 in Berlin geboren, floh William Wolff 1933 mit seiner Familie vor den Nazis nach Amsterdam, sechs Jahre später ging es weiter nach London. Obwohl er schon als Kind immer Rabbiner werden wollte, verschlug es William Wolff zunächst in den Journalismus. Er machte Karriere, schrieb für den Daily Mirror. Erst mit 53 Jahren verwirklicht William Wolff seinen Traum und wechselt den Beruf: Er beginnt seine Ausbildung und ist seit 1984 Rabbiner. Seine Einsatzorte sind London und Wimbledon.

Er ist bereits 75 Jahre alt, als er das seit 65 Jahren verwaiste Amt des Landesrabbiners von Mecklenburg-Vorpommern übernimmt. Seitdem pendelt Rabbi Wolff regelmäßig zwischen London und seinen Gemeinden Wismar, Rostock und Schwerin, wo er knapp 2.000 Menschen betreut. 2014 geht der umtriebige Rabbiner, dem vor allem wichtig ist, dass das Leben Spaß machen soll, in den offiziellen Ruhestand. Doch Rabbi Wolff ist weiter unterwegs – ehrenamtlich, aber auch auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot.

Deutschlandradio Kultur fasst zusammen: „“Rabbi Wolff“ ist das Porträt eines großen Geistlichen, der trotz widriger Umstände immer Spaß am Leben hatte und der den interreligiösen Dialog nicht nur predigt, sondern lebt.“

NDR online meint: „William Wolff ist ein bewundernswerter Rabbiner – versöhnlich und unkonventionell. […]Wolff steckt voller Witz und Weisheit. So jung möchte man sein im Alter.“

Die Badische Zeitung resümiert: „Es ist auch die einnehmend offene und heitere Persönlichkeit, mit der der bekennende Zeitungsjunkie und offensichtliche Messie bei jeder Lebensäußerung verzaubert und ansteckt.“

Cinema online: „Bewundernswert.“

 

 

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